Es sind besondere Zeiten, und auch bei uns ist alles ein wenig anders. Wer durch die Flure der Hauptverwaltung am Moselufer geht, der begegnet kaum jemandem. Die meisten Büros sind verwaist, der Parkplatz fast leer. Eines hat sich derweil nicht geändert: die Versorgungssicherheit. Energie liefern wir so zuverlässig wie seit 134 Jahren. „Dank der Digitalisierung konnten wir sehr schnell auf Homeoffice-Betrieb umstellen. Ein Großteil unserer rund 1000 Mitarbeiter arbeitet aktuell von zu Hause aus. Besprechungen finden online über Microsoft-Teams und andere Tools statt“, berichtet Vorstandsvorsitzender Josef Rönz. 

Versorgung ist sicher – auch in der Krise

Nicht nur die Digitalisierung hilft uns und unseren Tochtergesellschaften dabei, gut durch die derzeitige Corona-Krise zu kommen. Auch die bestehenden und erprobten Krisen- und Notfallpläne sorgen dafür, dass nichts dem Zufall überlassen wird. Alle Prozesse sind darauf ausgerichtet, die Bürger stabil mit Strom, Erdgas, Wasser und Wärme zu versorgen. Immerhin sind wir für den sicheren und zuverlässigen Betrieb des Stromnetzes in 227 Kommunen und des Erdgasnetzes in 255 Kommunen verantwortlich. „Unser Notfallmanagement bewährt sich in dieser Krise“, erläutert Dr. Andreas Hoffknecht. Er ist Geschäftsführer der Energienetze Mittelrhein, der Netzgesellschaft der evm, und sorgt mit seinen rund 550 Mitarbeitern dafür, dass die Energieversorgung auch in diesen Zeiten sicher und zuverlässig funktioniert. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der evm, Josef Rönz, leitet er den Krisenstab. „Das Thema Versorgungssicherheit hat für uns oberste Priorität“, betont Josef Rönz.

Gegen die Ausbreitung des Virus: Persönlichen Kontakt einschränken

Klar ist: Alle Tätigkeiten, die einen persönlichen, unmittelbaren Kundenkontakt mit sich bringen, ruhen oder sind auf ein Minimum reduziert. Wir wollen damit unsere Mitarbeiter und unsere Kunden schützen. So sind die Kundenzentren geschlossen, die Erhebung der Erdgasgeräte im Rahmen der Erdgasumstellung ruht, und die Energieberater können keine Hausbesuche durchführen. Neue Hausanschlüsse können in Absprache mit den jeweiligen Kunden weiter gelegt werden. Außerdem dürfen Besucher und Fremdfirmen unsere Standorte aktuell nur in Ausnahmefällen besuchen. Wir selbst haben alle Dienstreisen, wenn möglich, eingestellt und arbeiten vor allem von Zuhause aus. So wollen wir die Ansteckungsmöglichkeiten minimieren. Was das für Dich als Kunde bedeutet, haben wir untern noch einmal übersichtlich zusammengestellt. 

Monteure sind weiterhin im Einsatz – dank Start von zuhause

Nach wie vor im Einsatz sind die Monteure, die Strom- und Gasleitungen warten und instand halten. Auch hier zahlt sich die Digitalisierung aus, die in der evm-Gruppe schon weit fortgeschritten ist: „Wir verfügen über eine zentrale Arbeitssteuerung. Das sieht in der Praxis so aus, dass der Monteur seine Aufgaben auf seinem Tablet angezeigt bekommt und alles dort auch dokumentiert“, erläutert Andreas Hoffknecht. War früher der morgendliche Gang ins Meisterbüro Standard, so können die Monteure heute von zu Hause direkt zu ihren Einsatzstellen fahren, ohne in die Standorte zu kommen und sich einem Ansteckungsrisiko auszusetzen.

Schaltmeister räumlich getrennt

Besonders sensibel ist die Arbeit der Netzleitstelle in Koblenz. Von dort aus wird das komplette Strom- und Erdgasnetz der evm-Gruppe überwacht und gesteuert. Tritt eine Störung auf, sorgen die Schaltmeister der Netzleitstelle dafür, dass diese schnell behoben wird. „Als Betreiber kritischer Infrastruktur sind wir uns unserer Verantwortung bewusst. Wir haben daher alle notwendigen Vorkehrungen getroffen, um den Betrieb der Netzleitstelle sicherzustellen“, berichtet Josef Rönz. So konnten die hochspezialisierten Schaltmeister dank entsprechender dezentraler Möglichkeiten räumlich voneinander getrennt werden, um ein Ansteckungsrisiko zu vermeiden. „Überhaupt ist die Zahl der Kollegen, die sich in Quarantäne begeben mussten, ausgesprochen überschaubar, sodass wir auch in der Corona-Krise voll einsatzfähig sind“, stellt Rönz fest.

Wasserversorgung krisensicher

Dank technischer Möglichkeiten stellt sich die Situation im Wasserwerk auf dem Oberwerth ebenfalls krisensicher dar. Im Auftrag der Vereinigten Wasserwerke Mittelrhein führt die evm den Betrieb und hat die Steuerung der Anlagen weitgehend automatisiert. Auch um die Wasserversorgung im Bereich der Stadtwerke Remagen kümmert sich die evm. „Unsere Fachkräfte können das System mobil über Tablets steuern, ohne physisch im Wasserwerk anwesend zu sein“, erklärt Wolfgang Kochhan, Leiter des Bereichs Wasserwirtschaft. Wird eine Fehlermeldung angezeigt, kann der diensthabende Kollege vom Tablet aus eingreifen. Auch das hilft in Zeiten der Corona-Pandemie.


Alles Wichtige für Dich hier noch einmal in Kürze:

Querbeet: Termine verlegt

Querbeet

Gute Nachrichten für die Fans von Querbeet: Für die abgesagten Termine bis Ende April gibt es bereits Ausweichtermine. Nur ein Termin wird nicht nachgeholt. „Wir haben uns bemüht, mit den Künstlern schnell neue Vereinbarungen zu treffen und freuen uns, dass das so unkompliziert geklappt hat“, so Unternehmenssprecher Christian Schröder. „Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit.“ Doch auch, wenn Gäste den Ausweichtermin nicht wahrnehmen können, bleiben wir kulant. Tickets können kostenfrei bei Ticket Regional zurückgegeben werden. Das sind die neuen Termine:

  • Querbeet-Kids „Seedbombs“, das am 18. März stattfinden sollte, entfällt ersatzlos. Die Ticketpreise werden erstattet. 
  • Die Veranstaltung „Partyfood selbst gemacht“ am 19. März wird auf Donnerstag, 29. Oktober, verschoben. 
  • Das Blues Brothers Tribute tritt statt am 26. März nun am Freitag, 6. November, auf. 
  • Shape of Ed gastiert statt am 2. April am Freitag, 8. Oktober.
  • Yoga für Kinder wird vom 25. April auf den 29. August verschoben.

Alle Termine und weitere Informationen gibt es unter www.querbeet.live

Kundenzentren geschlossen

Bereits seit Mitte März haben wir unsere 14 Kundenzentren in der Region geschlossen. „Wir wollen unsere Kollegen, die direkten Kundenkontakt haben, besonders schützen“, betont Kundenservice-Leiter Joachim Resch. „Wir sind für unsere Kunden weiterhin erreichbar: per Mail, Telefon sowie ganz bequem über unser Online-Kundenportal.“ Der Kundenservice ist per E-Mail unter serviceteam@evm.de, über das Kundenportal oder per Telefon unter 0261 402-11111 erreichbar. Achtung: Hier mussten wir die Servicezeiten einschränken: Du erreichst uns Montag bis Freitag von 7 bis 17 Uhr.

Zählerablesen

evm-App

Haustürgeschäfte haben wir zum Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter bis auf weiteres eingestellt. Ebenso auch die Besuche der Zählerableser. Statt persönlich vorbeizukommen, schicken die Kollegen einen Brief, in dem beschrieben ist, wie Kunden ihren Zähler richtig ablesen. Den Zählerstand können sie dann per Postkarte, telefonisch, per E-Mail oder, am einfachsten, mit der evm-App eingeben. Dazu einfach in der App mit der Kundennummer einloggen, Zähler fotografieren und Bild hochladen. Du hast die evm-App noch nicht? Dann lade Dir sie kostenfrei in Deinem App-Store herunter.

Service kontaktlos und ohne Wartezeit: evm-Kundenportal

Du willst Deinen Abschlag ändern, Deinen Zählerstand übermitteln oder Deine Kontodaten eingeben? Das und noch vieles mehr geht bequem und ohne Wartezeit rund um die Uhr in unserem Kundenportal. Melde Dich jetzt ganz einfach mit deiner Kundenummer an. Hier geht es zum evm-Kundenportal: evm.de/Kundenportal

Achtung am Telefon: Betrüger nutzen Corona-Krise

Die Verunsicherungen rund um die Corona-Pandemie nutzen aktuell Betrüger am Telefon. Wir haben schon von mehreren unserer Privat- und Geschäftskunden Meldungen dazu bekommen. Die Betrüger geben vor, von der evm selbst zu sein und einen scheinbar günstigeren Energieliefervertrag anzubieten. „Das stimmt allerdings nicht“, so Marcelo Peerenboom, evm-Pressesprecher. „Diese Firmen nutzen die finanzielle Verunsicherung der Menschen in dieser Zeit aus und gaukeln falsche Angebote vor oder versuchen Kunden auf unseriöse Weise abzuwerben.“ 

Tipps, wenn Du unsicher bist, ob Du wirklich mit der evm sprichst:

  • Unsere Dienstleister und wir selbst rufen ausschließlich mit regionalen Telefonnummern an. Wenn die Nummer nicht aus der Region ist, kann das ein Zeichen für einen Betrüger sein. 
  • Wenn bei einem Anruf Zweifel an der Seriosität der Person aufkommen, kannst Du dich beim evm-Kundenservice melden und rückversichern, ob der Anruf seine Richtigkeit hat. Bei Rückfragen sind wir per E-Mail an serviceteam@evm.de oder unter der Telefonnummer 0261 402- 11111erreichbar.
  • Achtung vor Datenklau: Meist ist das Ziel der Betrüger, Daten zu sammeln oder Dich zu überreden, einen anderen Strom- oder Gasliefervertrag abzuschließen. Wenn Du Dir unsicher bist, ob der Anrufer wirklich von uns ist, empfehlen wir Dir keine Daten preis zu geben – weder Deine Kundennummer noch Deine Bankdaten.

Hausnetzanschlüsse und anderes

Gashausanschluss

Unsere Monteure und Netzexperten sind auch weiterhin im Einsatz. Bereits vereinbarte Termine für, zum Beispiel, Gasnetzanschlüsse werden in Absprache mit den Kunden eingehalten. Die verkehrsarme Zeit nutzt die enm auch dazu, verschiedene Baumaßnahmen durchzuführen oder abzuschließen. So beispielsweise am Koblenzer Plan. „Dazu sind wir natürlich auch auf unsere Dienstleister, wie die Tiefbauer, angewiesen“, so Peerenboom. Die evm-Gruppe tut weiterhin ihr Bestes Baumaßnahmen schnellstmöglich mit der erforderlichen Sorgfalt abzuschließen.