Du hast es sicherlich auch schon in der Öffentlichkeit verfolgt. Steigende Energiepreise sind in aller Munde. Millionen von Menschen werden bald deutlich mehr zahlen müssen. Treue evm-Kunden trifft dies nicht. Unsere Erdgaspreise bleiben außerhalb der Grund- und Ersatzversorgung stabil. Auch die Strompreise ändern sich nicht. Dir gefällt das? Dann empfehle uns weiter und profitiere von attraktiven Prämien. Jetzt weiterempfehlen unter evm.de/empfehlen.

Es herrscht eine weltweite Hochpreisphase am Energiemarkt, die zu erschwerten Bedingungen bei der Beschaffung führt. Dafür gibt es verschiedene Auslöser.

  • Steigende Nachfrage nach Rohstoffen allgemein, seit dem Ende der pandemiebedingten Lockdowns.
  • Global erholt sich die Konjunktur.
  • Ein langer Winter und in einigen Regionen sehr trockene Sommer steigerten den Absatz von Strom und Erdgas.

Daraus resultiert eine starke globale Energienachfrage. Auf der Gegenseite blieb im selben Zeitraum das Angebot in etwa stabil. Die weltweit gehandelte Menge – gerade auch bei Erdgas – ist grundsätzlich ausreichend, wird aber global nachgefragt. Angebot und Nachfrage steuern den Preis. Hinzu kommen steigende Netzentgelte und ein steigender CO2-Preis. 

Im Folgenden erfährst Du, was im einzelnen dahintersteckt.

evm gegen den Trend

Einige Versorger haben bereits Preiserhöhungen verkündet. Wie schafft es die evm, dem entgegen zu wirken? Die Antwort darauf lautet, kurz und knapp gefasst, durch langfristige Beschaffungsstrategien. Das bringt Sicherheit für beide Seiten, evm und Kunden und zeigt, dass wir auch in diesen turbulenten Zeiten ein verlässlicher Partner für Dich sind. Jörg Fein ist Bereichsleiter der evm-Energiebeschaffung und gewährt Dir einen Blick hinter die Kulissen: 


Jörg Fein, Leiter Energiebeschaffung bei der evm
Jörg Fein, evm-Bereichsleiter Energiebeschaffung
Die evm setzt – im Gegensatz zu einigen ihrer Mitbewerber – weiterhin auf langfristige und solide Beschaffungsstrategien. Das bedeutet, dass unser Einkauf eine Beschaffung über einen längeren Zeitraum vorsieht. Also nicht alle Mengen auf einmal. Man muss sich das wie drei verschiedene Einkaufswagen vorstellen: In den ersten packen wir Mengen, die wir langfristig vorsehen, wobei uns die Kunden helfen, die einen dauerhaften Liefervertrag mit uns abgeschlossen haben. Der zweite Wagen wird aufgrund von mittelfristigen Verträgen aufgefüllt. Und was uns dann noch fehlt, landet in dem dritten und letzten Einkaufswagen, der sich Spotmarkt nennt. Hier wird tagesaktuell beschafft. So gesehen schauen wir also stets darauf, dass Einkaufswagen eins laufend gut gefüllt ist. Dabei trifft man nie den niedrigsten Preis. Jedoch zeigt die Situation jetzt, dass dieser Preis längerfristig ein realistischer ist und deutlich unterhalb der Wettbewerber liegt. Zu den aktuellen Extrempreisen mussten wir durch die frühzeitige Eindeckung nichts mehr einkaufen.





Wie beeinflusst die Beschaffung den Energiepreis?

Wenn Du Deine Rechnungen für Erdgas und Strom genauer betrachtest, dann wirst Du sehen, dass die Beschaffung nicht allein den Preis ausmacht. Sie ist Teil dessen, aber deine Energiekosten setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen. Allen voran aus staatlich getriebenen Komponenten. Im Strombereich liegt der Anteil der durch den Staat festgelegten und regulierten Kosten bei über 75 Prozent. 

Der staatliche Anteil der Kosten für Erdgas und das regulierte Netzentgelt machen ebenfalls weiterhin einen großen Anteil des Preises aus. 

So setzt sich der Gaspreis zusammen

In der Vergangenheit kam es von staatlicher Seite häufiger zu Neuerungen, die die Preisbildung beeinflusst haben. Zuletzt hinzugekommen ist hier in diesem Jahr der CO2-Preis. Ausgehend vom Klimaschutzpaket, das der Bundestag verabschiedet hat, um die Energie- und Klimawende weiter voranzutreiben. Im Rahmen dieses Pakets wurde das Brennstoffemissionshandelsgesetz verabschiedet. Über die Einführung von Zertifikaten wird der CO2-Ausstoß von Kraft- und Brennstoffen (Erdöl, Benzin, Erdgas u.a.) mit einem Preis belegt. Dieser soll dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren, er beträgt in 2022 30 Euro pro Tonne CO2 und soll bis 2026 jährlich steigen. Die Bundesregierung will erreichen, dass die Bürger mehr Energie sparen .

Effiziente Brennwertheizung hilft CO2-Ausstoß zu verringern und Kosten zu senken

Erdgas ist deutlich umweltfreundlicher als Erdöl und diesem beim CO2-Ausstoß überlegen. Wenn Du beispielsweise eine Heizung hast, die älter als 15 Jahre ist, oder noch eine alte Ölheizung in Betrieb hast, dann kannst Du mit einer modernen Erdgas-Brennwertheizung den Kohlendioxid-Ausstoß erheblich senken (bis zu 30 Prozent) und damit bares Geld sparen.

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