Westerwald – Manrother See

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Unser Dienstleistungsangebot für Kommunen

Mit starken Partnern – Seite an Seite

Dienstleistungsangebot

Überblick der Energiedienstleistungen für Städte und Gemeinden in der Region


Rheinland-Pfalz hat bei der Energiewende ehrgeizige Ziele: Bis 2030 sollen 100 Prozent des verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. 

Bei uns bekommen Sie alles aus einer Hand. Wir unterstützen unsere kommunalen Partner von der Beratung über die Planung bis hin zur Umsetzung bei regenerativen wie auch effizienzsteigernden Energievorhaben. So können Sie in Ihrer Gemeinde, aktiv und umfassend Klimaschutz betreiben – und Kosten sparen. Denn mit unseren Energiekonzepten können Sie das Maximum an Energie rausholen.

Unsere Leistungen

Energie-
konzepte

Energieer-
zeugung

Energiewende-Kompass

Wärmemarkt-
studie

Zukunfts-

plan


Energie optimal nutzen


Für die Energieversorgung von morgen ist es wichtiger denn je, sich heute über effiziente Technologien und Energieeinsparungen Gedanken zu machen. Abnehmende Energieressourcen und vor allem steigende Energiekosten, aber auch die zunehmende Wertschöpfung der Umwelt innerhalb der Gesellschaft sind wichtige Faktoren.

Wir erstellen Ihnen ein Energiekonzept

Wir beteiligen uns aktiv an Nahwärmeversorgungskonzepte und deren Umsetzung für zum Beispiel Quartiersentwicklungen hin bis zu Einzelfallcontracting-Lösungen für Hotels, Immobilienwirtschaft, Krankenhäuser oder öffentliche Liegenschaften und weiteren individuellen Projekten.

Sraßenbeleuchtungs-Contracting, eine Maßnahme für Kommunen mit beachtlichem Strom-Einspareffekt, komplettieren das Angebotsportfolio.

Individuell. Wirtschaftlich. Ökologisch.

Nach der Erfassung des Ist-Zustands werden Schwachstellen im Energieverbrauch ermittelt und der Einsatz innovativer Technologien und erneuerbarer Energien überprüft. Unsere Experten machen Vorschläge zur Optimierung des Energieverbrauchs und zur Minderung von Schadstoffemissionen und Primärenergien unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Aspekts.

Alles zu unseren Energiedienstleistungen
für unsere Geschäftskunden


Ob Wärme, Strom, Kälte oder anderen Mieden – wir bieten Ihnen eine individuelle und kompetente Lösung.

Wie das funktioniert? Wir helfen Ihnen!

Zur Umsetzung der Ziele der Energiewende bieten wir Ihnen innovative Energiedienstleistungen aus unserem Portfolio an. Diese Lösungen sind marktgerecht, innovativ und vor allen kundenorientiert.

Unsere Produkte und Dienstleistungen


Wir bieten Ihnen: Energie und Dienstleistungen für alle in der Region!

Auf unsere Webseite zu den Energiedienstleistungen erfahren Sie alles zu Wärme, Strom, Kälte oder anderen Energien – wir bieten Ihnen eine individuelle und kompetente Lösung.

Ihr Ansprechpartner


Energieversorgung Mittelrhein AG
Energiedienstleistungen
Markus Schröder
Ludwig-Erhard-Straße 8
56073 Koblenz

Telefon: 0261 402-72176
Fax: 0261 402-61126

E-Mail: Energiedienstleistungen@evm.de

Bei Fragen rufen Sie uns einfach an oder schreiben eine E-Mail – wir kümmern uns schnellstmöglich um ihr Anliegen!

Zum Kontaktformular

Ein langfristiger Partner für erneuerbare Energien in der Region


Schon seit Jahren setzen wir uns für den langfristigen Ausbau umweltschonender Energieerzeugung ein. So kaufen wir nicht nur Strom ein, der zu 100 % aus Wasserkraft stammt, wir engagieren uns auch bei der Errichtung von regenerativen Erzeugungsanlagen in den Bereichen Solar, Wind, Wasser und Biomasse.

  • Das Ziel: nachhaltige und klimaschonende Energie zu fairen Preisen.

Als direkter Ansprechpartner vor Ort in der Region beraten und unterstützen wir Sie gerne bei Projekten rund um das Thema Energieerzeugung.

Bio-Erdgas


Pflanzen sind in der Lage, Sonnenlicht mittels Photosynthese in Energie umzuwandeln. Die Energie wird gespeichert und die Depots können wiederum dank modernster Technik in biologisches Gas umgewandelt werden. Bei der Verbrennung wird die gleiche Menge Kohlenstoffdioxid freigesetzt, die von der Pflanze ursprünglich aufgenommen wurde. Es entsteht kein zusätzliches Kohlendioxid.

Bio-Erdgas wird aus Mais sowie Silage aus Wiesen- und Ackergras gewonnen. Die Stoffe werden zerkleinert und mit Wasser in luftdichten Behältern angesetzt. Bakterien sorgen bei Temperaturen von 39–42 °C für eine Fermentierung, bei dem Prozess entstehen Methan und Kohlendioxid. In einer Gasaufbereitungsanlage wird dann das Kohlenstoffdioxid entfernt. Das so entstehende Gas ist identisch mit Erdgas und kann problemlos ins Netz eingespeist werden. Die Gärreste finden als Dünger Verwendung, so dass eine 100-prozentige Verwertung stattfindet.

In Deutschland wurden bis Ende 2011 an 7.874 Standorten Bio-Erdgasanlagen mit einer Leistung von 3.364 Megawatt errichtet. Dadurch wurden 5,4 Millionen Haushalte mit Strom versorgt. Rheinland-Pfalz verfügte Ende 2011 über 114 solcher Anlagen.

Wir haben 2012 die größte Bio-Erdgasanlage des Landes in Boppard gebaut.
  • Im Gewerbepark Hellerwald nahe Boppard.
  • Hauptsächlich werden Mais und Pflanzensilage verarbeitet.
  • Pro Jahr werden 5,8 Millionen m³ Bio-Erdgas produziert.
  • Das entspricht etwa 60.000.000 Kilowattstunden.
  • Damit können 7.000 Haushalte mit Strom und 2.000 mit Wärme versorgt werden.
  • Pro Jahr werden 12.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart. 

Der Großteil der Investitionen blieb durch Auftragsvergabe an ansässige Firmen hauptsächlich in der Region. Die pflanzlichen Rohstoffe stammen nach wie vor vorrangig von Landwirtschaftsbetrieben aus der näheren Umgebung. Kunden und Kommunen können durch Nutzung von Biogas ihre eigene Kohlenstoffdioxid-Bilanz reduzieren.

Ihr Ansprechpartner


Dr. Steffen Weil
Telefon: 0261 402-72916
Fax: 0261 402-7572916
Steffen.Weil@evm.de

Windkraft


Windkraft kommt eine immer größere Bedeutung zu. In Zahlen:
  • Zwischen 2014 und 2015 hat sich die Stromerzeugung durch Wind in Deutschland mehr als verdoppelt.
  • Mit Windenenergie wurden 2015 allein in Deutschland 86 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert.
  • Das macht 14,7 % des Gesamtbedarfs aus.
  • In Rheinland-Pfalz betrug das Volumen 2015 rund 1.727 Millionen Kilowattstunden.
  • Besonders intensiv wird Windkraft bisher in den Höhenlagen der Eifel, im Hunsrück und im Westerwald eingesetzt.
Immer besser nutzen modernste Windanlagen die entstehende Bewegungsenergie. Wie bei der guten alten Windmühle erzeugt der Wind beim Vorbeiströmen an den Flügeln einen Auftrieb und Rotation der Flügel. Die Rotation wird über einen Generator in Strom umgewandelt. Die Technik schreitet rapide voran, die ersten Räder in den 80er Jahren hatten eine Größe von unter 50 Kilowatt, die größten Anlagen heute verfügen über eine Leistung von 7.500 Kilowatt. Erreicht wird die Erhöhung der Leistung durch höhere Türme, sie sind heute bis zu 150 Meter hoch. Vor Installation neuer Standorte für Windparks werden sie auf artenschutzrechtliche Eignung und eine Gefährdung der Vogelwelt untersucht.

Unser Service


  • Planung
  • Errichtung
  • Betrieb und Finanzierung
  • Für die Kommunen bedeutet dies finanzielle Sicherheit über die komplette Laufzeit


Referenzen


Bio-Erdgasanlage Boppard-Hellerwald

  • Leistung: 2,5 MWel
  • Produktion: 700 Nm³/h Bio-Erdgas
  • Einspeisung: 60.000.000 kWh/a Bio-Erdgas
  • Einsatzstoff: 54.000 t/a nachwachsende Rohstoffe (NaWaRo, Mais/Grünroggen/Hirse als Ganzpflanzensilage)
  • Eingesparte Menge CO2: 12.000 t/a
  • Bauzeit: September 2011 bis November 2012
  • Geländegröße: 30.000 m²
  • Beginn Einspeisung: Januar 2013
  • Investitionskosten: 17 Millionen Euro
  • Betreiber: BEE Bioenergieerzeugung Koblenz GmbH (100-prozentige Tochter der evm)

Bio-Erdgasanlage Boppard-Hellerwald

evm Windpark Höhn GmbH & Co. KG

    • Anzahl Anlagen: 3 Anlagen
    • Anlagentyp: General Electric GE 2.5-120
    • Installierte Leistung pro Anlage 2.530 kW
    • Nabenhöhe 139 Meter
    • Rotordurchmesser 120 Meter
    • Investitionssumme rd. 15 Mio. Euro
    • Baubeginn August 2015
    • Bauende März 2016

    Windpark Höhn

    HSP Hachenburger Solar Park GmbH

      • Leistung: 8.252,4 kWp
      • Module: 31.740
      • Wechselrichter 115
      • Ausrichtung: Süd
      • Flächengröße: rd. 10 ha
      • Progn. Jahresertrag: ca. 8,0 Millionen kWh
      • Inbetriebnahme: August 2015
      • Betreiber: HSP Hachenburger Solar Park GmbH

      Projektinformationen

      • Anlagenbetreiber ist die HSP Hachenburger Solar Park GmbH
      • Direktvermarktung des erzeugten Stroms durch die Energieversorgung Mittelrhein AG

        Solarpark Görgeshausen

          • Leistung: 1.327 kWp
          • Anzahl Module: 5.418
          • Anzahl WR: 43
          • Investitionskosten: rund 1,3 Millionen Euro
          • Ausrichtung: Süd
          • Progn. Jahresertrag: ca. 1.000 kWh/kWp
          • Flächengröße: rd. 3 ha
          • EEG-Fördersatz: 10,82 Cent/kWh

          Projektpartner

          • Ortsgemeinde Görgeshausen
          • Kreissparkasse Westerwald
          • Fa. Enatek GmbH & Co. KG
          • KVNetz GmbH
          • Bürgerinnen und Bürger von Görgeshausen (Bürgerbeteiligungsmodell über Energie-Sparkassenbriefe der Kreissparkasse Westerwald)

          Solarpark Görgeshausen

          Betreiber

          • Energiegesellschaft Görgeshausen mbH (50%-Beteiligung evm AG, 50% OG Görgeshausen

          Termine

          • Baubeginn April 2013
          • Inbetriebnahme Mai 2013

          Freiflächenanlage auf einer teilversiegelten Altgewerbefläche im Gewerbegebiet Höhn

            • Leistung: 1.590 kWp
            • Anzahl Module: 6.360
            • Anzahl WR: 48
            • Investitionskosten: rund 1,5 Millionen Euro
            • Ausrichtung: Süd/Südwest
            • Progn. Jahresertrag: ca. 1,5 Millionen kWh
            • Flächengröße: rd. 2,4 ha
            • EEG-Fördersatz: 9,1 Cent/kWh

            Projektpartner

            • Westerwaldbank
            • HF Solar GmbH
            • Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG

            Betreiber

            • Naturstrom Rheinland-Pfalz GmbH

            Solarpark Höhn


            Termine

            • Baubeginn April 2013
            • Inbetriebnahme Mai 2013

            Windpark Waigandshain-Homberg

              • Leistung: 18 MW
              • Anlagentyp: Fuhrländer MD 77,12 x 1,5 MW
              • Rotordurchmesser: 77 m
              • Nabenhöhe: 100 m
              • Windgeschw.: 6,5–7 m/s
              • Jahresertrag: ca. 40 Millionen kWh
              • Betreiber: Windpark Westerwald GmbH
              • Neben der evm sind auch die Naturstrom Rheinland-Pfalz GmbH, die Stadtwerke Haiger, die Stadtwerke Herborn GmbH sowie die Stadtwerke Koblenz GmbH an der Windpark Westerwald GmbH beteiligt.

              Wasserkraftanlage Bad Marienberg

                • In Betrieb seit: 1928
                • Leistung: 60 kW
                • Jährliche Stromproduktion: 160.000 kWh
                • Fallhöhe:  25 m
                • Drehzahl: 1.035 U/min
                • Spannung: 400/231 V

                Wasserkraftanlage Nauroth

                  • In Betrieb seit: 1919
                  • Leistung: 410 kW
                  • Jährliche Stromproduktion: 0,8 Millionen kWh
                  • Fallhöhe: 45 m
                  • Drehzahl: 500/600 U/min
                  • Spannung: 400 / 231 V

                  Dach der evm-Lehrwerkstatt

                    • In Betrieb seit: 2004
                    • Leistung: 30 kW
                    • Jährl. Stromproduktion: 27.000 kWh
                    • Eigentümer: Energieversorgung Mittelrhein AG

                    Betriebsgebäude Hahn am See (Bild nicht vorhanden)

                    • In Betrieb seit: 2012
                    • Leistung: 97,5 kW
                    • Jährl. Stromproduktion: rd. 95.000 kWh
                    • Eigentümer: Energieversorgung Mittelrhein AG

                    evm Verkehrs GmbH

                    • In Betrieb seit: 2010
                    • Leistung: 102,6 kW
                    • Jährl. Stromproduktion: rd. 100.000 kWh
                    • Eigentümer: Naturstrom Rheinland-Pfalz GmbH




                    Photovoltaik-Anlage evm Verkehrs GmbH

                    Der Regionale Energiewende-Kompass erhebt den Stand der Energiewende in der Region und dessen Fortschritt auf kommunaler Ebene ganzheitlich. Die Umfrage spiegelt das Meinungsbild und den Mitsprachewunsch der Bürger ebenso wie deren Vorstellungen zur Ausgestaltung der Energiewende vor Ort. Dieses Wissen ist Grundlage für künftiges Handeln. Es geht um Ihre Lebensqualität und die der künftigen Generationen. Energie spielt hier eine entscheidende Rolle:

                    Die Versorgung mit Energie soll effizient, umweltschonend, sicher und nachhaltig sein. Anlagen, die aus erneuerbaren Quellen wie Sonne und Wind Strom und Wärme erzeugen, werden nach und nach Kohle- und Atomkraftwerke ersetzen. Darüber ist sich die Mehrheit der Bürger in Deutschland einig. Doch wie sieht es mit der Umsetzung aus? Sie findet lokal statt. Hier wird das Was und Wie entschieden. Kommunen und Bürger bestimmen maßgeblich die Geschwindigkeit, Ausgestaltung und Konsequenz dieser Energiezukunft.

                    Mehr auf der Webseite zum Energiewende-Kompass erfahren:

                    www.evm.de/Energiewendekompass

                    Wer steckt dahinter?


                    Die evm ist ein zu 100 Prozent kommunales Unternehmen, das in Rheinland-Pfalz tief verwurzelt ist. Mit 14 Kundenzentren ist sie vor Ort für ihre Kunden da. Als Energiedienstleister in öffentlicher Hand sieht sie sich verpflichtet, nachhaltig zu handeln und schonend mit den natürlichen Ressourcen umzugehen. Deshalb setzt sich die evm konsequent für regenerative Energien, innovative, klimafreundliche Technologien und einen geringeren CO2-Ausstoß ein. Wichtig ist es ihr, die Energiewende gemeinsam mit den Bürgern, Kommunen und der Wirtschaft so voranzubringen, dass die Region langfristig davon profitiert. Der Regionale Energiewende-Kompass liefert einen wichtigen Beitrag dazu.

                    Energiewende-Monitoring

                    Der Regionale Energiewende-Kompass steht auf vier Säulen: Objektiv misst der Regionale Energiewende-Kompass den ökologischen Status, also beispielsweise die Energiewende-Infrastruktur und die Senkung des jährlichen CO2-Ausstoßes. Dazu erfasst er die ökonomischen Auswirkungen zum Beispiel auf die regionale Wertschöpfung. Subjektiv bringen die Bürger ihre Haltung zur Energiewende und der empfundenen Lebensqualität ein.

                    Wo findet die Umfrage statt?


                    Insgesamt unterstützen bisher sechs Landkreise und die Stadt Koblenz sowie rund 50 Verbandsgemeinden und verbandsgemeindefreie Städte im Versorgungsgebiet aktiv die Bürgerbefragung und die Erarbeitung des Energiewende-Kompasses. 

                    Viele weitere Kommunen, Institutionen, Einrichtungen und Vereine beteiligen sich ebenfalls. Für ein repräsentatives und damit aussagestarkes Gesamtbild der Ergebnisse ist eine hohe Teilnehmerzahl an dieser Umfrage wichtig.

                    Energiewende-Kompass: Erhebungsgebiet

                    * Die Bürgerumfrage findet hier im Rahmen des Projekts EnAHRgie des Landkreises Ahrweiler statt.

                    ** In Teilen.

                    Wer führt die Untersuchung durch?


                    Der Energiewende-Kompass wird von der Energiewende-Index GmbH durchgeführt in Zusammenarbeit mit der unabhängigen Forschungsgruppe Lebensqualität unter Leitung von Professor Dr. Anton Meyer (Institut für Marketing der Ludwig-Maximilians-Universität München). Wissenschaftlich begleitet wurde die Entwicklung der Untersuchung von Professor Andreas Löschel (Westfälische Wilhelms-Universität Münster und Vorsitzender der Expertenkommission zum Monitoring-Prozess Energie der Zukunft der Bundesregierung). Der Regionale Energiewende-Kompass wurde von der Bundesregierung gefördert und unterstützt. Erste Langzeitergebnisse aus anderen Regionen – zum Beispiel am südlichen Oberrhein – gibt es bereits.

                    Der Regionale Energiewende-Kompass im Überblick:

                    Grafik: Der Regionale Energiewende-Kompass im Überblick.

                    Wärmewende mit Maß und Ziel


                    evm-Gruppe untersucht Energieeffizienz-Potenziale in der Region – effiziente und bezahlbare Wärmeversorgung für Gelingen der Energiewende im Wärmemarkt – Erdgas als Schlüsselenergie

                     Eine intelligente Energiezukunft braucht mehr als Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Es geht auch um eine höhere Energieeffizienz und klimafreundlichere Wärmeversorgung. Wie die sogenannte Wärmewende mit Maß und Ziel in der Region gelingen kann, zeigt die Wärmemarktstudie 2050 der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm). Präsentiert hat das Energie- und Dienstleistungsunternehmen seine Untersuchung auf drei Fachforen vor kommunalen Vertretern, zuletzt am Mittwoch (27. April) in Mendig.

                    Die Wärmemarktstudie ist Teil des Kommunalen Zukunftsplans, den die evm für die Städte und Gemeinden in ihrem Versorgungsgebiet erarbeitet hat. Die evm gibt den 58 untersuchten Kommunen und Teilregionen mit ihrer Studie ein wichtiges Werkzeug an die Hand. Die Bundesregierung hat für den Wärmemarkt das Ziel gesetzt, den Kohlendioxid-Ausstoß bis 2050 durch die energetische Sanierung der Wohngebäude um 80 bis 95 Prozent zu verringern. Heizungsmodernisierungen und energetische Sanierung von Bestandsbauten führen schnell zu einer deutlichen Senkung des Energiebedarfs und damit auch des Ausstoßes von Treibhausgasen wie Kohlendioxid.

                    Da diese Maßnahmen von Bund und Ländern, ebenso wie von Energieversorgern wie der evm, vielfältig gefördert werden, gilt die Wärmewende auch als Akzeptanzmotor für die Energiewende. wie Christian Schröder, Unternehmenssprecher der evm, betont. „Das Einsparen von Kohlendioxid durch die Sanierung von Gebäuden und Heizungsanlagen kann überregional beschlossen, aber nur regional umgesetzt werden“, meinte er. Die Studie zeigt Möglichkeiten auf, mit welchen Mitteln, Heiztechniken und Energieträgern der Energiebedarf am wirtschaftlichsten und in einem sozialverträglichen Rahmen gesenkt werden kann – und zwar unter Berücksichtigung der jeweiligen Struktur der betrachteten Regionen. Auch der Neubau von Gebäuden wird hierbei berücksichtigt. „Erdgas und Bio-Erdgas kommt hierbei eine Schlüsselposition zu“, ergänzte er.

                    Die Untersuchung bildet den aktuellen Wohngebäudebestand des evm-Versorgungsgebietes auf Basis von Gebäudetypen beziehungsweise Mieter- und Eigentümerstrukturen ab und schreibt ihn bis 2050 fort. Dabei werden Abriss und Neubau sowie begrenzte Budgets der Eigentümer berücksichtigt. Damit zeigt die Studie auch das Einsparpotenzial von Kohlendioxid in 370 Kommunen und Teilregionen im nördlichen Rheinland-Pfalz. Christian Schröder betont: „Für uns geht es nicht um eine ideologische Energiewende, sondern um eine intelligente. Und dabei spielen insbesondere die finanziellen Belastungen für Eigentümer und Mieter eine entscheidende Rolle.“

                    Die Wärmemarktstudie untersuchte vor diesem Hintergrund, wie viel von den Klimazielen aus Brüssel, Berlin und Mainz in den betrachteten Kommunen erreicht werden kann. Durchgeführt wurde die Untersuchung mit der wissenschaftlichen Methodik von der Nymoen Strategieberatung aus Berlin im Auftrag der evm. „Als kommunales Unternehmen gestalten wir die Energiezukunft in unserem Versorgungsgebiet aktiv mit. Je mehr wir über die Struktur von Kommunen und Bevölkerung wissen, desto besser können wir sie bei der Wärmewende unterstützen“, betont Christian Schröder.

                    Sparen durch Heizen


                    „Vor allem bei der Heizung gibt es großen Sanierungsbedarf“, informiert Ulrich Elsenberger, Fachbereichsleiter Energiepolitik der evm, bei der Präsentation der Wärmemarktstudie. „Rund 63 Prozent aller Haushalte in den untersuchten Kommunen sind nicht auf dem neuesten Stand und brauchen mehr Energie als nötig.“ Laut Studie können dem Klima bis 2050 im Versorgungsgebiet der evm rund 59 Prozent Kohlendioxid-Ausstoß erspart werden, insbesondere wenn Hausbesitzer auf moderne Erdgasheizungen umsteigen. Im evm-Gebiet ist das sparsame und umweltschonende Erdgas heute bereits der beliebteste Heiz-Energieträger. Mit rund 56 Prozent ist Erdgas in den meisten Haushalten im evm-Gebiet bereits heute für die Beheizung im Einsatz. Hier sieht die Studie weiteres Potenzial: Erdgas ist ein vielseitiger Energieträger, der sich effizient einsetzen lässt und zum Beispiel mit solarer Warmwasseraufbereitung optimal kombiniert werden kann. In Blockheizkraftwerken kann Erdgas in Strom und Wärme umgewandelt werden. Darüber hinaus lässt es sich auch mit Bio-Erdgas beliebig mischen oder ganz durch nahezu CO2-neutrales Bio-Erdgas ersetzen. Dabei ist Erdgas bereits ein CO2-armer Energieträger  und verbrennt weitgehend emissionsfrei. Beispielsweise reduzieren Brennwertheizungen, die Erdgas statt Heizöl einsetzen, nicht nur den Ausstoß von CO2, sondern vermeiden auch Feinstaub und Stickstoffoxide.

                    Erneuerbar erzeugt: Strom und Bio-Erdgas


                    Die evm als größtes kommunales Energie- und Dienstleistungsunternehmen aus Rheinland-Pfalz ist Umsetzungspartner der regionalen Energiewende. Dabei prüft sie potenzielle Projekte sehr genau, ob deren Umsetzung für die Region ökologisch und ökonomisch sinnvoll ist. Insgesamt erzeugt das Unternehmen mit eigenen Anlagen rund 75 Millionen Kilowattstunden Strom aus Wind, Sonne und Wasser. Bei Boppard, der größten Bio-Erdgasanlage in Rheinland-Pfalz, gewinnt die evm aus pflanzlichen Rohstoffen 60 Millionen Kilowattstunden Bio-Erdgas. Dieses wird in das Erdgasnetz eingespeist und kann dann deutschlandweit genutzt werden. Gemeinsam mit Projektpartnern erprobt die evm zudem in einer Demonstrationsanlage nahe Frankfurt am Main die Praxistauglichkeit der sogenannten Strom-zu-Gas-Technologie. Sie dient als Speichertechnik. Ökostrom, wird dort in Wasserstoff umgewandelt, methanisiert und im Erdgasnetz gespeichert. Auf diese Weise lässt sich das Angebot der Natur optimal nutzen.

                    Ihre Ansprechpartner zur Wärmemarktstudie

                    Ulrich Elsenberger
                    Telefon: 0261 402-71278
                    E-Mail: Ulrich.Elsenberger@evm.de

                    Kommunaler Zukunftsplan


                    Die regionale Energiewende braucht Partnerschaft und Impulse. Denn Zukunft ist das, was wir gemeinsam daraus machen.

                    Hier sind wir zu Hause – dies ist Leitsatz und zugleich das zentrale Versprechen der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm). Ganz bewusst und gerne beziehen wir uns mit diesem Leitsatz auf die Region als unserem Zuhause, auf unsere Region, der wir uns verbunden fühlen und in der wir leben und arbeiten. Wir schätzen und teilen diese Heimat mit unseren Partnern, Bürgern und Kunden. Und wir gestalten und beleben sie – gemeinsam und in aller Vielfalt des Begriffs.

                    Kommunen sind Lebens- und
                    Verantwortungsräume


                    Globalisierung ist eine der wichtigsten und umfassendsten Entwicklungen unserer Zeit. Trotzdem und parallel dazu hat der Standort, die Region, das Zuhause vor Ort für die Menschen kein bisschen an Bedeutung
                    eingebüßt. Und zwar deswegen, weil Lebensqualität am intensivsten über den eigenen Lebensraum wahrgenommen wird. Ein Grund, warum die Menschen hier in unserer Region gerne leben und sich wohlfühlen

                    Starker Partner für Kommunen


                    Viel ist nicht immer auch gut – das gilt vor allem für Energiekonzepte, die von zu vielen Akteuren beeinflusst werden. Bei uns bekommen
                    Sie alles aus einer Hand und alles aus einem Guss: Wir beraten und setzen um. Wir betreuen Ihre Anlagen und wir messen den konkreten
                    Erfolg. Denn nur positive Ergebnisse zählen – für die Umwelt und den Haushalt der Kommune.

                    Zusammen wachsen


                    Partnerschaften, Netzwerke und Kooperationen sind dann besonders leistungsfähig, wenn sich alle Beteiligten auf Augenhöhe begegnen – und wenn der Dialog einen verbindlichen Rahmen hat. Wir schaffen diesen Rahmen: unkompliziert, klar strukturiert

                    Weitere Informationen zum Download