Unsere Wärmemarktstudie

Zur Energiewende gehört auch eine Wärmewende

Eine intelligente Energiezukunft braucht mehr als Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen – sie braucht auch eine höhere Energieeffizienz und klimafreundlichere Wärmeversorgung. Wie die sogenannte Wärmewende mit Maß und Ziel in der Region gelingen kann, zeigt unsere Wärmemarktstudie 2050. Hierfür haben wir 58 Kommunen und Teilregionen untersucht. Sie ist Teil des Kommunalen Zukunftsplans, den wir für die Städte und Gemeinden in unserem Versorgungsgebiet erarbeitet haben.

Bis zu 95 % weniger CO2 durch Heizungen

Die Bundesregierung hat für den Wärmemarkt das Ziel gesetzt, den Kohlendioxid-Ausstoß bis 2050 durch die energetische Sanierung der Wohngebäude um 80 bis 95 Prozent zu verringern. Heizungsmodernisierungen und energetische Sanierung von Bestandsbauten führen schnell zu einer deutlichen Senkung des Energiebedarfs und damit auch des Ausstoßes von Treibhausgasen wie Kohlendioxid. 


„Das Einsparen von Kohlendioxid durch die Sanierung von Gebäuden und Heizungsanlagen kann überregional beschlossen, aber nur regional umgesetzt werden“
Christian Schröder, Unternehmenssprecher der evm


Wärmen und sparen

Die Studie zeigt Möglichkeiten auf, mit welchen Mitteln, Heiztechniken und Energieträgern der Energiebedarf am wirtschaftlichsten und in einem sozialverträglichen Rahmen gesenkt werden kann – und zwar unter Berücksichtigung der jeweiligen Struktur der betrachteten Regionen. Auch der Neubau von Gebäuden wird hierbei berücksichtigt und das Einsparpotential von CO2 errechnet.

Rund 63 Prozent aller Haushalte in den untersuchten Kommunen
brauchen mehr Energie als nötig.

Bis 2050 könnten 59 Prozent der CO2-Emission eingespart werden

Unsere Wärmemarktstudie zeigt, dass bis zum Zieldatum der Bundesregierung fast 60 Prozent der CO2-Emissionen im untersuchten Gebiet eingespart werden können, wenn alte Heizungen konsequent saniert und idealerweise auf Erdgas umgestellt werden. Denn Erdgas ist ein vielseitiger Energieträger, der zum Beispiel mit solarer Warmwasseraufbereitung optimal kombiniert werden kann. Darüber hinaus lässt es sich auch mit Bio-Erdgas beliebig mischen oder ganz durch nahezu CO2-neutrales Bio-Erdgas ersetzen. Zudem vermeidet es auch den Ausstoß von Feinstaub und Stickstoffoxiden.