Frau mit Kind

Welche Heiztechnik ist die richtige?

Moderne Heiztechnik – Energie und Kosten sparen

Heutzutage gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Heiztechniken. Wodurch sie sich unterscheiden und welche am besten zum Haus passt, kann man als Hausbesitzer oft nicht mehr beurteilen. Deshalb stehen wir Dir hier zur Seite und beraten Dich ausführlich.

Drei verschiedene Heiztechniken für Dein Zuhause


Erdgas-Brennwerttechnik

Bis zu 30 % Energie einsparen mit Erdgas.

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Die Wärmepumpe

Umweltfreundlich und effizient heizen mit Energie aus der Umwelt.

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Heizen & Strom erzeugen

Stromkosten bis zu 50 % senken durch stromerzeugende Heizung.

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Erdgas-Brennwerttechnik
Ist Umweltschutz manchmal nur heiße Luft? Klare Antwort: Ja – und das ist gut so! 
Eine Gasbrennwertheizung nutzt neben der beim Verbrennen entstehenden Wärmeenergie auch fast vollständig die Wärme, die im Wasserdampf der Abgase enthalten ist. Die beim Abkühlen der Abgase entstehende Kondensationswärme wird zusätzlich zum Heizen eingesetzt. Das erhöht ihren Wirkungsgrad. 

Bis zu 30 % Energieeinsparung

So viel kann Dir eine neue Erdgas-Brennwertheizung bringen – im Vergleich zu einem alten Gerät mit Wirkungsgrad von etwa 64 %. Kein Wunder, dass laut Statistik des Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) Erdgas-Brennwertheizungen die am häufigsten verkauften Wärmeerzeuger sind.

Nutzungsgrad verschiedener Heizsysteme

Weitere Vorteile:

  • Das Brennwertsystem ist effizienter als beispielsweise eine Niedertemperaturheizung, da es den bei der Verbrennung von Gas entstehenden Wasserdampf zusätzlich zum Heizen nutzt.
  • Die Umwelt profitiert von der guten Kombinierbarkeit der Erdgas-Brennwertheizung mit erneuerbaren Energien wie Solartechnik.
  • Neben der energiesparenden Abgasrückführung bringt auch die stufenlose Anpassung der Brenner-Heizleistung an den tatsächlich benötigten Wärmebedarf zusätzliche Effizienz.
  • Auch im Altbau rechnet sich der Einbau einer Erdgas-Brennwertheizung. Der Jahresenergieverbrauch lässt sich hierdurch um bis zu 30 % senken.


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  • Auf Wunsch: mit unserem Rundum-sorglos-Paket sind Wartung, Reparatur und Service für die nächsten 15 Jahre inklusive

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Wärmepumpe
Die Wärmepumpe nutzt die gespeicherte, regenerative Energie der Sonne aus der Luft, dem Erdreich oder dem Wasser und zum Teil geothermische Energie zum Heizen. Der regenerative Anteil beträgt dabei bis zu 80 %.

Wärmepumpen sind stark gefragt

Der Erwerb einer Wärmepumpe ist eine Investition in die Zukunft. Durch ihre Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen bietet sie deutliche Vorteile bei CO₂-Bilanz und Energieverbrauch. Besonders praktisch ist ihre Flexibilität: Je nach Umfeld kann sie ihre Energie aus den natürlichen Elementen – Luft, Erdreich und Wasser – beziehen. Diese Energiequellen sind kostenlos, umweltfreundlich und stehen praktisch unbegrenzt zur Verfügung. Lediglich der elektrische Antrieb der Wärmepumpe verbraucht Strom. Je effizienter sie arbeitet, desto geringer fällt dieser Verbrauch aus.


Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

  • Nutzung kostenloser Umweltenergie
  • Einsparung von Energie und Rohstoffen
  • Kein Brennstofflager (zum Beispiel Heizöltank)
  • Keine Vorfinanzierung von Brennstoffen
  • Keine zusätzlichen Hausanschlusskosten
  • Komfortable Heiztechnik, einfache Bedienung
  • Reduzierung von Schadstoffen und CO2-Ausstoß
  • Vor Ort emissionsfrei (kein Kamin)

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Stromerzeugende Heizung
Mit der Strom erzeugenden Heizung (SEH) deckst Du nicht nur Deinen kompletten Wärmebedarf: Du erzeugst direkt eigenen Strom zu Hause und reduzierst so Deine Stromkosten um bis zu 60 %. Damit wirst Du unabhängiger von externen Versorgern. Dabei ist die Strom erzeugende Heizung äußerst umweltschonend: Bei gleichem Energiebedarf gibt Dein Haus erheblich weniger CO₂ an die Atmosphäre ab.

Was sind Brennstoffzellen – und wie funktionieren sie?

Brennstoffzellen gelten als Effizienz-Technologie der Zukunft. Dabei ist die Idee dahinter schon mehr als 180 Jahre alt: Wasserstoff plus Sauerstoff erzeugen Strom und Wärme. Was nun besonders effizientes Heizen ermöglicht, kam vor vielen Jahren schon im Weltall zum Einsatz – und inzwischen auch in einigen Autos und einem Zug.

Was sind Brennstoffzellen? Definition

In einer Brennstoffzelle reagiert ein kontinuierlich zugeführter Brennstoff (zum Beispiel Wasserstoff aus Erdgas) mit einem Oxidationsmittel (wie Sauerstoff aus Luft). Dabei entstehen Wasser, Strom und Wärme. Diese elektrochemische Reaktion wird auch als „kalte Verbrennung“ bezeichnet und ist besonders effizient.

Aufbau der Brennstoffzelle

Der Aufbau einer Brennstoffzelle ist vergleichbar mit dem Aufbau einer Batterie. Beide bestehen aus zwei Elektroden: einer Anode (Pluspol) und einer Kathode (Minuspol). Ein Elektrolyt trennt die Elektroden voneinander und ist zuständig für den Ionen-Transport zwischen Anode und Kathode. Es muss also für Ionen durchlässig sein.

Elektrolyte sind feste, flüssige oder gelartige chemische Substanzen, die Strom leiten können. Bei der PEMFC-Brennstoffzelle besteht der Elektrolyt aus einer dünnen, festen Kunststoffhaut, der Polymer-Membran. PEMFC steht für „Proton Exchange Membrane Fuel Cell“, auf Deutsch: Polymerelektrolyt-Brennstoffzelle. Der Elektrolyt von SOFC-Brennstoffzellen besteht hingegen aus der Hightech-Keramik Zirkondioxid, die auch bei hohen Temperaturen wärme- und korrosionsbeständig ist. Die Abkürzung SOFC steht für „Solid Oxide Fuel Cell“, zu Deutsch: Festoxid-Brennstoffzelle. Der wesentliche Unterschied beim Aufbau der zwei Brennstoffzellen-Arten liegt also beim verwendeten Elektrolyt.

Funktionsweise der Brennstoffzelle

Die Funktionsweise von Brennstoffzellen lässt sich ebenfalls mit der von Batterien vergleichen: Durch eine chemische Reaktion zwischen Anode und Kathode entsteht Energie. Chemische Reaktionspartner in der Brennstoffzelle sind Wasserstoff und Sauerstoff.

Das Element Wasserstoff reagiert zusammen mit Sauerstoff wieder zu Wasser. Dieses einfache Prinzip machen sich Brennstoffzellen mit ihrer Funktionsweise zunutze: Ein sogenannter Reformer gewinnt Wasserstoff aus Erdgas oder auch Methanol. In der Brennstoffzelle reagiert dieser Wasserstoff zusammen mit Sauerstoff aus der Luft. Dabei entstehen Wasser, Strom und Wärme. Diese elektrochemische Reaktion wird auch als „kalte Verbrennung“ bezeichnet – im Unterschied zur Verbrennung, durch die Motoren oder Turbinen Energie erzeugen.

Der kurze Weg macht’s.

Bis Strom von einem Kraftwerk bei Dir ankommt, treten (ohne Nutzung der dabei entstehenden Wärme sowie aufgrund des Transports) Verluste von bis zu zwei Drittel der eingesetzten Ausgangsenergie auf. Durch die Herstellung von Strom direkt bei Dir am Verbrauchsort und die Nutzung der dabei entstehenden Wärme entfallen die bei Produktion und Transport von Strom normalerweise anfallenden Verluste.



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Referenzen

Hier findest Du hilfreiche Informationen und Beispiel-Projekte rund um das Thema Heizung.

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