Welche Heiztechnik ist die richtige?

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Moderne Heiztechnik – Energie und Kosten sparen

Heutzutage gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Heiztechniken. Wodurch sie sich unterscheiden und welche am besten zum Haus passt, kann man als Hausbesitzer oft nicht mehr beurteilen. Deshalb stehen wir Dir hier zur Seite und beraten Dich ausführlich.

Drei verschiedene Heiztechniken - die passende für Dein Zuhause

Wenn es um Energie und Heizung geht, gibt es viele Lösungsansätze, und die Entscheidung für ein passendes Heizsystem ist nicht ganz einfach.

Die Energiewende und das Thema Nachhaltigkeit rücken immer mehr in den Vordergrund. Auch die staatliche Förderung von Heizungen spielt bei der Wahl der neuen Heizung eine wichtige Rolle.

Wodurch sie sich unterscheiden und welche am besten zum eigenen Haus passt, kann man als Hausbesitzer oft nicht mehr beurteilen. Deshalb stehen wir Dir hier zur Seite und beraten Dich individuell und persönlich.


Wärmepumpe

Klimafreundlich und effizient heizen mit Energie aus der Umwelt.
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Erdgas-Brennwerttechnik

Komfortabel heizen mit modernster Technologie und bis zu 30 % Energie einsparen mit Ergas.
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Hybridheizung

Der flexible Mix aus Gas und Wärmepumpe.

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Wärmepumpe

Die Wärmepumpe nutzt die gespeicherte, regenerative Energie der Sonne aus der Luft, dem Erdreich oder dem Wasser und zum Teil geothermische Energie zum Heizen. Der regenerative Anteil beträgt dabei bis zu 80 % und kann durch den Einsatz von Ökostrom noch weiter gesteigert werden - auf bis zu 100 %.


Der Erwerb einer Wärmepumpe ist eine Investition in die Zukunft. Sie bietet deutliche Vorteile bei CO₂-Bilanz und Energieverbrauch. Besonders praktisch ist ihre Flexibilität: Je nach Umfeld kann sie ihre Energie aus den natürlichen Elementen – Luft, Erdreich und Wasser – beziehen. Diese Energiequellen sind kostenlos, umweltfreundlich und stehen praktisch unbegrenzt zur Verfügung. Lediglich der elektrische Antrieb der Wärmepumpe verbraucht Strom. Je effizienter sie arbeitet, desto geringer fällt dieser Verbrauch aus.

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Wärmepumpenheizung auf einen Blick:

+ klimafreundlich und effizient

großzügige Förderung

bei Luft-Wärmepumpen: einfach zu installieren

– teuer in der Anschaffung

– nicht für jedes Gebäude oder Grundstück geeignet

  • So funktioniert eine Wärmepumpe in der Wärmepumpenheizung

    Während ein Kühlschrank dem Innenraum Wärmeenergie entzieht und diese nach außen leitet, macht eine Luftwärmepumpe das Gegenteil: Sie entzieht der Umgebung außerhalb eines Gebäudes Wärme und macht sie für die Heizung im Innenbereich und/oder für die Warmwasserbereitung nutzbar.

    Da die Temperatur der so gewonnenen Wärme zum Heizen oder der Warmwasserbereitung zu niedrig ist, ist ein thermodynamischer Prozess notwendig, um das gewünschte Temperaturniveau zu erreichen.


    Der Kältekreisprozess bei Wärmepumpen

    Egal ob Luft, Erde oder Wasser als Wärmequelle genutzt wird: der sogenannte Kältekreisprozess erfolgt bei jeder Art von Wärmepumpen innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs immer in denselben vier Schritten:


    1. Umgebungsluft wird angesaugt
      Die Luftwärmepumpe saugt die Umgebungsluft mithilfe eines eingebauten Ventilators an und leitet diese an einen Wärmetauscher weiter.

    2. Die Kühlflüssigkeit wird in Dampf umgewandelt
      Durch den Wärmetauscher fließt ein Kältemittel, das seinen Aggregatzustand schon bei sehr niedrigen Temperaturen ändern kann. Durch Kontakt mit der angesaugten Luft wird die Kühlflüssigkeit in Dampf umgewandelt.

    3. Der Dampf wird verdichtet und auf die gewünschte Temperatur erhöht
      Um die gewünschte Betriebstemperatur zu erreichen, wird ein Verdichter benötigt, der das dampfförmige Kühlmittel komprimiert und erwärmt.

    4. Die erzeugte Wärme gelangt in das Heizsystem
      Durch einen weiteren Wärmetauscher wird die erzeugte Wärmeenergie in den Heizkreislauf geleitet. Dabei kühlt das unter Druck stehende Kühlmittel ab und verflüssigt sich wieder, sodass der Kältekreisprozess von vorne beginnen kann.


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Erdgas-Brennwerttechnik

Gasheizungen werden mit gasförmigen Brennstoffen betrieben. Diese gehören aktuell zu den am häufigsten genutzten Heizsystemen in deutschen Wohnhäusern.


Moderne Gaskessel mit sogenannter Brennwerttechnik können mehr als 95 % der eingesetzten Energie in Wärme umwandeln. Die meisten Gasheizsysteme ohne Brennwerttechnik hingegen schaffen nur etwa 85 %. Die Wärme, die durch die Kondensation des enthaltenen Wasserdampfes beim Verbrennen entsteht, wird durch die Brennwerttechnik genutzt, indem sie dem Heizsystem wieder zugeführt wird. Neben der Steigerung der Energieeffizienz entlastet die Brennwerttechnik die Umwelt ebenso wie sie zur Senkung der Heizkosten beiträgt.

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Erdgas-Brennwert-Heizung auf einen Blick:

+ preiswert in der Anschaffung

+ in einer Bestandsimmobilie einsetzbar

+ gut kombinierbar mit erneuerbaren Energien wie Photovoltaik oder Solarthermie

+ technisch ausgereift und platzsparend einzubauen

 fossiler Energieträger

  • Hier erfährst Du wie eine Erdgas-Brennwertheizung funktioniert:

    Gasheizung: Komfortabel, effizient, sicher

    Erdgas-Brennwerttechnik ist seit Jahren am Markt etabliert. Die universell einsetzbare Gasheizung arbeitet sparsam und funktioniert absolut zuverlässig. Der Betrieb mit Erdgas macht Deine Heizung zu einem umweltschonenden Klimafreund. Und damit bist Du nicht allein – rund drei Viertel der neuen Heizungen in Deutschland arbeiten mit der ausgereiften Erdgas-Brennwerttechnik.

    Der nötige Gas-Brennwertkessel besteht aus einem Brenner, einen Brennraum sowie einem Wärmeüberträger und dem Abgasrohr. Durch die Kondensationswärme befindet sich stets Feuchtigkeit im Innenraum des Geräts. Um dieses vor Korrosion zu schützen, wird bei der Herstellung oft mit Edelstahl oder einer Aluminium-Silizium-Legierung gearbeitet. Nach der Verbrennung im Brenner wird die Wärme über den Wärmeüberträger an das Heizwasser abgegeben. Über die Rohre und eine Umwälzpumpe gelangt die Wärme in Deine Heizkörper.


    Unterschiedliche Betriebsweisen der Gasheizung

    Um einen störungsfreien Betrieb der Erdgas-Brennwertanlage zu ermöglichen, braucht dies eine sichere Luftzufuhr beim Verbrennungsprozess. Es gibt hierzu zwei mögliche Betriebsweisen: den raumluftabhängigen und den raumluftunabhängigen Betrieb. Letzterer ist relevant, wenn im Gebäude kein Heizraum oder Keller zur Verfügung steht. Raumluftunabhängige Geräte sind vergleichsweise klein, dennoch musst Du Raumverlust in Kauf nehmen. Da das Gerät kleiner ist, führt das gleichermaßen zu einem kleineren Speicher und Einschränkungen in der Warmwasserbereitstellung. Hingegen geht weniger Wärme verloren, da die Wärme und das Warmwasser kürzere Wege zurücklegen müssen. Gas-Brennwertkessel nutzen Wasserdampf als zweiten Energieträger.

    Durch das Prinzip der Energieerhaltung arbeiten Erdgas-Brennwertheizungen besonders effizient und energiesparend, da sie die bei der Verbrennung entstehende Abgaswärme zusätzlich nutzen und dem Heizungssystem zuführen. Der Energiegehalt (Brennwert) von Erdgas kann in einem Gas-Brennwertkessel nahezu vollständig genutzt werden. Gas-Brennwertkessel sind besonders effizient, denn in diesem Heizungssystem kann zusätzlich die sogenannte Kondensationswärme (Wasserdampf) genutzt werden. Diese Eigenschaft nennt sich Brennwerteffekt und bietet dem Heizen mit einem Gas-Brennwertkessel ein enormes Sparpotential.


    Im Wasserdampf steckt viel Energie

    Die bei der Verdampfung benötigte Energie ist wesentlich höher als die zum Erwärmen benötigte Energie. Andersherum lässt sich der Effekt aber genauso gut nutzen. Wird der Dampf gesammelt und zum Verbraucher geführt, kann er dort kondensieren. Die dadurch freiwerdende Energie ist sehr groß. Übrig bleibt das Kondensat, welches wieder zum Dampferzeuger befördert und erneut genutzt wird. Das Prinzip kennst Du auch aus der Küche: Wenn du in einem Topf kaltes Wasser erhitzt, steigt ebenfalls heißer Dampf auf. Der wird bei der Brennwerttechnik genutzt.


    Der Trick mit dem zweiten Wärmetauscher

    Gas-Brennwertkessel machen sich den heißen Dampf zu Nutze. Dieser wird so lange durch Wärmetauscher geleitet, bis der Wasserdampf kondensiert und abgeschieden ist. Mit Hilfe eines physikalischen Effekts, dem Erreichen des Taupunkts, gibt das vorher gasförmige Wasser bei der Kondensation Wärmeenergie wieder an die Umgebung ab.


    Heizwasser wird mit Hilfe des Abgases vorgewärmt

    Die Brennwerttechnik ermöglicht es, zusätzliche Energie aus den Abgasen zu nutzen. Durch einen zweiten Wärmetauscher wird das zurückströmende Heizungswasser abgekühlt, das Abgas kondensiert und gibt Wärme frei. Hierdurch wird das Heizwasser vorgewärmt und der Wirkungsgrad erhöht. Dieser zusätzliche Nutzen von ca. 11 % bei Erdgas ist gleichzeitig die Energieeinsparung, die durch die Brennwerttechnologie möglich ist.


    Solarthermie: Heizungsunterstützung mit Solar

    Erdgas-Brennwertheizungen sind kompakt und effizient. Nicht umsonst fällt bei der Modernisierung die Wahl zu 75 Prozent auf dieses System. Die Kombinationsmöglichkeit aus Solarthermie und Gas-Brennwerttechnik lässt die Anlage noch effizienter und klimafreundlicher werden. Die kostenlose und zugleich umweltfreundliche Energie der Sonne kann zur Heizungsunterstützung und Trinkwassererwärmung genutzt werden. Gerade bei der Heizungsmodernisierung sollte die klimafreundliche Kombination unbedingt in Betracht gezogen werden.


    Solarthermie zur Heizungsunterstützung hat viele Vorteile:


    • Reduzierung der Kosten für Heizung und Warmwasseraufbereitung
    • Emissionsfrei und somit ökologisch
    • Unabhängiger von Rohstoffpreisen


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NEU: Hybridheizung

Mit einer Hybridheizung musst Du dich nicht auf eine einzige Energiequelle festlegen, sondern setzt mit einem Hybridsystem auf Zukunftssicherheit.

Mit den Gas-Hybrid-Kompaktgeräten wird der optimale Mix aus regenerativen und konventionellen Energieträgern möglich. 

Die Hybridheizungen vereinen zwei Energieträger in einem Gerät: auf der einen Seite hocheffizient mit einem modernen Brennwertgerät für Gas, auf der anderen Seite erneuerbar durch kostenlose Umweltwärme mit einer Wärmepumpe. 

Dieser Energiemix verbindet „erneuerbar“ mit „hocheffizient“ und bietet die größtmögliche Freiheit, den jeweils günstigeren Energieträger zu nutzen. 

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Hybridheizung auf einen Blick:

+ immer mit der günstigsten Heizvariante (Strom oder Erdgas) heizen

kombiniert die Vorteile verschiedener Heizsysteme

nachträglich erweiterbar

– vergleichsweise hohe Kosten

  • Und so funktioniert eine Hybridheizung

    Sogenannte Hybridheizungen vereinen klassische Heiztechnologien mit der Nutzung regenerativer Energieträger. Hybride Heizsysteme kombinieren verschiedene Wärmeerzeuger in einem komplexen Heizsystem und verbinden die Sicherheit fossiler Energieträger mit der Nachhaltigkeit erneuerbarer Energieträger. Vor dem Hintergrund der voranschreitenden Energiewende und einer zunehmend stärkeren ökologischen Ausrichtung in der Gesetzgebung kommt Hybridheizungen eine wichtige Funktion zu. 


    Wärme erzeugen Gas-Hybridheizungen durch das Verfeuern herkömmlichen Erdgases. Gleichzeitig fügt eine regenerative Energiequelle dem System umweltfreundliche Wärme hinzu. Herzstück von Gas-Hybridheizungen sind intelligente Regelungen. Diese steuern das hybride Heizsystem so, dass der jeweilige Energiebedarf einen maximal hohen erneuerbaren Anteil aufweist. Oder anders formuliert: Gas-Hybridheizungen nutzen nur so viel fossile Energie wie unbedingt nötig. Ein zentraler Wärmespeicher macht’s möglich: Er dient als Pufferspeicher. Dieser speichert die Wärme der einzelnen Wärmeerzeuger – gewissermaßen auf Vorrat.


    Diese hybride Heizungstechnik weist eine hohe Zuverlässigkeit und Versorgungssicherheit aus. Zu den wichtigen Vorteilen zählt die Modulierbarkeit von Gas-Hybridheizungen. Entsprechende Systeme passen ihre Leistung schnell und flexibel dem individuellen Wärmebedarf an. 


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