Unverschuldet in Not geratenen Menschen aus Mendig und der Umgebung zu helfen ist das Ziel der Aktion „Nachbarn in Not“. 1998 vom Karnevalsverein Kellbach Trio gegründet, setzen sich die Mitglieder dafür ein, unbürokratisch und schnell Hilfe zu leisten. Als gebürtiger Mendiger engagiert sich Frederik Müller für seinen Heimatort und die Menschen dort. Er unterstützt das Projekt „Nachbar in Not“ nun mit Hilfe seines Arbeitsgebers, der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe). Sie spendet auf seine Bitte im Rahmen der Aktion „evm mit Herz“ 1000 Euro an die Initiative. Der Betriebsrat des Unternehmens verdoppelt den Betrag zusätzlich. Das Geld wurde am Mittwoch, 6. Mai, symbolisch übergeben. „Wir sind begeistert von dem Engagement der Mendiger Nachbarschaftshilfe und freuen uns, dass einer unserer Kollegen die Aktion fördert – das wollen wir unterstützen“, erklärt evm-Betriebsratsvorsitzender Rainer Engel. Mendigs Bürgermeister Jörg Lempertz ist dankbar für die Spende: „Die „Nachbarn in Not“ haben bisher vielen Menschen in unserer Verbandsgemeinde geholfen – sei es durch finanzielle Hilfen, aktives Anpacken oder Gutscheine“, so der Bürgermeister. „Ich freue mich, dass die evm-Gruppe diese Arbeit in diesen schweren Zeiten unterstützt.“ Die insgesamt 2000 Euro wurden auch schon in der Corona-Krise verteilt: Mit 1000 Euro unterstützt die Aktion „Nachbarn in Not“ die Tafeln vor Ort, das übrige Geld wird an Menschen verteilt, die durch die Pandemie in Not geraten sind.

Die evm-Gruppe unterstützt mit ihrer Initiative „evm mit Herz“ das soziale Engagement ihrer Mitarbeiter. Die rund 1000 Mitarbeiter des Energie- und Dienstleistungsunternehmens sind in der Region zu Hause und zeigen dies auch. Viele wollen in ihren Heimatgemeinden auch persönlich etwas zur Lebensqualität beitragen. Und weil soziale Projekte meist finanzielle Unterstützung benötigen, hilft das kommunale Unternehmen mit bis zu 1000 Euro, dass die Projekte ihrer Mitarbeiter auch umgesetzt werden können. Bezuschusst werden Projekte, die einen gesellschaftlichen Beitrag für das Leben in den Kommunen leisten. Die Vorhaben können vielseitig sein: dem Sport dienen, den Hilfs- und Rettungsdiensten, der Kunst und Kultur, der Gesundheit und dem Sozialen sowie der Bildung und Erziehung. Sie müssen ausschließlich einen gemeinnützigen Charakter haben.