Gäste haben zahlreiche Fragen rund um das Thema Heizung

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KOBLENZ. Volles Haus im Koblenzer Kundenzentrum der Energieversorgung Mittelrhein (evm): Zahlreiche Interessierte wollten mehr wissen über die neuen gesetzlichen Regelungen rund ums Thema Heizung. Was genau regelt das Gebäudeenergiegesetz – und was nicht? Muss ich meine Heizung jetzt austauschen? Welche Technik ist erlaubt, welche nicht? Solche und viele weitere Fragen bewegen die Menschen in der Region. „Der politische Streit im vergangenen Jahr hat viele sehr verunsichert. Wir wollen heute Licht ins Dunkel bringen und erläutern, was Haus- und Wohnungseigentümer tun sollten“, so evm-Sprecher Marcelo Peerenboom, der den Abend moderierte.

Zwei Experten erklärten den Gästen, worauf es ankommt und wie die Rahmenbedingungen seit dem 1. Januar 2024 konkret aussehen. So stellte der Leiter der Stabsstelle Energiepolitik, Hubertus Hacke, das sogenannte Heizungsgesetz vor. Demnach sind künftig nur noch folgende Heizungsformen erlaubt: Wärmepumpe, Solarthermie, Wärmenetz, Stromdirektheizung, Biomasse und Wasserstoff. Bis 2045 gibt es aber zahlreiche Übergangslösungen. So stellte Hacke klar, dass der Einbau von Gasbrennwertheizungen derzeit noch zulässig ist. In vielen Fällen kann das eine pragmatische und sinnvolle Lösung sein.

Überhaupt wurde während des Abends deutlich, wie unterschiedlich sich jeder Fall darstellt. Thomas Riedel, Heizungsexperte der Herstellerfirma Viessmann, ging auf die einzelnen Heizungsarten sowie die möglichen staatlichen Förderungen ein und wurde anschließend mit zahlreichen Fragen aus dem Publikum konfrontiert. Eine Frau wollte wissen, ob sie ihre über 30 Jahre alte Heizung noch weiter betreiben darf, ein anderer Teilnehmer fragte danach, welche Ausgaben bei einem Heizungsprojekt konkret gefördert werden und welche nicht. Marcelo Peerenboom kommentierte die breite Palette der Fragen so: „Es wird deutlich, dass es keine pauschale Antwort gibt, sondern dass man sich jedes Haus und jede Wohnung im Einzelfall anschauen muss, um die individuell beste und wirtschaftlichste Lösung zu finden.“

Zu diesem Zwecke standen auch die Heizungsberater der evm und ihres eigenen Heizungsfachbetriebs zur Verfügung, die im Anschluss viele Gespräche mit Teilnehmern der Veranstaltung führten. Die evm bietet kostenlose Beratungen zuhause an und wird aufgrund der großen Nachfrage weitere Infoveranstaltungen in der Region organisieren.

Informationen dazu finden sich auf evm.de/heizung. Termine für weitere Infoveranstaltungen veröffentlicht die evm unter evm.de/veranstaltungen