GONDERSHAUSEN. Bei Arbeiten am Glasfasernetz in der Rhein-Mosel-Straße in Gondershausen (VG Hunsrück-Mittelrhein) ist am Donnerstagnachmittag, 28. Mai, eine Erdgasleitung der Energienetze Mittelrhein (enm) beschädigt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte die beauftragte Tiefbaufirma mittels einer Bodendurchpressungsrakete (auch Erdrakete genannt) eine Leitung von der einen auf die andere Straßenseite verlegen wollen. Dabei wurde allerdings die dort verlaufende Gasleitung durchschossen.
Es kam in der Folge zu einem Gasaustritt. Polizei und Feuerwehr haben aus Sicherheitsgründen rund 70 Gebäude im Umfeld evakuiert. Im Lauf des Abends werden die betroffenen Bürgerinnen und Bürger wieder in ihre Häuser zurückkehren können. Die Netzexperten der evm-Gruppe hatten die Gasversorgung umgehend unterbrochen und arbeiten derzeit an der Schadensbehebung. Die Erdgashausanschlüsse in den einzelnen Gebäuden müssen nun geschlossen werden, um eine Wiederinbetriebnahme der Gasversorgung vorzubereiten.
Bis dahin bleibt die Gasversorgung in der Moselstraße unterbrochen. Sobald der Schaden behoben ist, können die enm-Fachkräfte die Wiederinbetriebnahme vorbereiten. Zu diesem Zweck werden Monteure jeden einzelnen Hausanschluss entlüften müssen, ehe die jeweilige Heizungsanlage wieder in Betrieb genommen werden kann. Die meisten Heizungen werden bis dahin eine Störung anzeigen. „Wir hoffen sehr, dass wir die Haushalte sehr schnell wieder versorgen können. Wichtig ist aber, dass die betroffenen Bürger warten, bis unsere Fachleute bei ihnen waren, um den Anschluss zu entlüften. Vorher können die Heizungen nicht wieder eingeschaltet werden. Wir bitten, von Nachfragen abzusehen. Unsere Kolleginnen und Kollegen werden die Versorgung schnellstmöglich wiederherstellen“, erklärt Pressesprecher Marcelo Peerenboom.

