
KOBLENZ. Netzleitstelle statt Rathaus, Baustelle statt Schreibtisch: Der Koblenzer Oberbürgermeister David Langner hat einen Perspektivwechsel vorgenommen und ein Tagespraktikum bei der Energieversorgung Mittelrhein (evm) und deren Netzgesellschaft absolviert. Auf dem Programm standen Besuche in der Netzleitstelle, ein Außeneinsatz beim Zählerwechsel, der Austausch mit Mitarbeitenden im Kundenzentrum sowie ein Besuch der Ausbildungswerkstatt mit anschließendem Gespräch mit Auszubildenden und Nachwuchskräften.
Von der Netzleitstelle bis zum Zählerwechsel
In der Netzleitstelle informierte sich David Langner über die Steuerung und Überwachung der Versorgungsnetze. Beim anschließenden Außeneinsatz erhielt er Einblicke in die Arbeit der Monteure und unterstützte bei einzelnen Arbeitsschritten im Rahmen eines Zählerwechsels. Im Kundenzentrum lernte David Langner zudem die Anliegen kennen, mit denen sich Kundinnen und Kunden an die evm wenden.
Auch ein Besuch in der Ausbildungswerkstatt gehörte zum Praktikum. Dort tauschte sich der Oberbürgermeister mit Auszubildenden und Nachwuchskräften über ihre Ausbildung, ihren Berufsalltag und ihre Zukunftsperspektiven aus.
Praxisnahe Einblicke für den Aufsichtsratsvorsitzenden
Für David Langner sind solche Praktikumstage ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit, wie er betont. Als Oberbürgermeister der Stadt Koblenz ist er gleichzeitig Vorsitzender des Aufsichtsrats der evm. „Für mich sind diese Praxistage immer ganz wichtige Einblicke in die Berufswelt. Die evm-Gruppe trägt eine hohe Verantwortung für die Versorgung der Menschen in unserer Region. Wenn man direkt erlebt, wie gearbeitet wird und welche Herausforderungen sich im Alltag stellen, ist das auch für mich als Aufsichtsratsvorsitzender ein großer Gewinn“, erklärt David Langner.
Besonders beeindruckt zeigte sich der Oberbürgermeister von der Vielfalt der Tätigkeiten: „Ob in der Netzleitstelle, im technischen Außendienst oder im Kundenzentrum: Überall leisten Menschen täglich wichtige Arbeit für eine sichere Versorgung. Solche Einblicke erweitern den eigenen Horizont und helfen dabei, die Leitungen der Mitarbeitenden noch besser einzuordnen.“

