Stromversorgung nach Unwetter im Westerwald vollständig wiederhergestellt

Drei Personen besprechen sich in einem Büro, wobei eine Frau sitzt und Notizen macht, während die anderen stehen. Große Fenster im Hintergrund bieten Ausblick auf Gebäude.

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KOBLENZ/WESTERWALDKREIS. Die Energienetze Mittelrhein (enm), die Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein, hat die Stromversorgung nach dem schweren Unwetter im Westerwald vollständig wiederhergestellt. Auch die letzten noch von Stromausfällen betroffenen Gebäude sind inzwischen wieder ans Netz angeschlossen.

Außergewöhnliche Schäden im gesamten Westerwald
Das Unwetter hatte in weiten Teilen des Westerwalds erhebliche Schäden verursacht. Auch die Strominfrastruktur war betroffen. Umgestürzte Bäume, beschädigte Freileitungen, gerissene Leiterseile sowie Schäden an Hausanschlüssen und Dachständern führten zu zahlreichen Stromausfällen. Zeitweise waren rund 25.000 Wohneinheiten betroffen. Die Vielzahl der Schäden und ihre Verteilung über einen großen Teil des Westerwalds stellten die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen. „Wir sind sehr erleichtert, dass inzwischen alle betroffenen Kundinnen und Kunden wieder mit Strom versorgt werden können. Das Unwetter hat außergewöhnliche Schäden hinterlassen und unsere Teams vor große Herausforderungen gestellt. Umso mehr freut es uns, dass wir die Versorgung in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten Schritt für Schritt wiederherstellen konnten“, sagt enm-Geschäftsführer Hendrik Majewski.

Schnelle Wiederversorgung durch großen gemeinsamen Einsatz
Um die Auswirkungen für die betroffenen Menschen möglichst gering zu halten, bündelte die evm-Gruppe alle verfügbaren personellen Ressourcen. Neben den Einsatzkräften aus dem Westerwald waren Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Netzgebiet der evm-Gruppe vor Ort im Einsatz. Unterstützt wurden sie von zahlreichen Dienstleistern. Gemeinsam arbeiteten die Teams unermüdlich daran, Schäden zu lokalisieren, zu bewerten und zu beheben. Dabei wurden zahlreiche Schäden zunächst provisorisch instandgesetzt, um die Stromversorgung für möglichst viele Haushalte schnellstmöglich wiederherstellen zu können. Die dauerhafte Reparatur und der vollständige Wiederaufbau einzelner beschädigter Anlagenteile werden in den kommenden Tagen und Wochen erfolgen.

Dank an Einsatzkräfte, Kommunen und Bevölkerung
Majewski dankt allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit während des Einsatzes. Sein Dank gilt den Feuerwehren und Einsatzkräften vor Ort, den Behörden, den Verbands- und Ortsgemeinden, den unterstützenden Dienstleistern sowie den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Geduld und ihr Verständnis während der zum Teil mehrtägigen Stromausfälle. „Ein solches Ereignis lässt sich nur gemeinsam bewältigen. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten war hervorragend und hat maßgeblich dazu beigetragen, die Auswirkungen für die betroffenen Menschen so gering wie möglich zu halten“, sagt Majewski. Ein besonderer Dank gelte zudem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der evm-Gruppe, die seit Beginn der Störungen unermüdlich im Einsatz waren, Schäden lokalisierten, Reparaturen koordinierten und die Stromversorgung Schritt für Schritt wiederherstellten.