Kurz zusammengefasst
- Zwei neue Windenergieanlagen erweitern den Windpark Höhn.
- Die Montage der Rotoren war nur bei optimalen Wetterbedingungen möglich.
- Die 65 Meter langen Rotorblätter wurden auf 134 Meter Höhe montiert.
- Rund sieben Monate Vorbereitung waren für den Aufbau erforderlich.
- Im Windpark erzeugen bereits drei Anlagen seit 2016 Grünstrom.
- Die neuen Anlagen sollen zusätzlich 14 Millionen Kilowattstunden jährlich liefern.
- Rechnerisch können damit rund 24.000 Menschen mit Strom versorgt werden.
- Die Einsparung beträgt etwa 18.000 Tonnen CO₂ pro Jahr.

Wenn das Wetter über den Bau entscheidet
Für die Montage großer Windenergieanlagen müssen viele Faktoren zusammenpassen. Im Windpark Höhn wartete das Projektteam deshalb mehrere Wochen auf ideale Wetterbedingungen.
Zu viel Wind erschwert die präzise Arbeit mit dem Kran. Schnee und Eis können zudem den Transport der großen Bauteile beeinträchtigen. Erst als alle Voraussetzungen erfüllt waren, konnte die Montage der Rotoren beginnen.
Zentimeterarbeit in 134 Metern Höhe
Der Aufbau einer Windenergieanlage endet nicht mit dem Errichten des Turms. Besonders anspruchsvoll ist die Montage der Rotoren.

Im Windpark Höhn hob ein Spezialkran die rund 65 Meter langen Rotorblätter auf eine Höhe von 134 Metern. Dort mussten sie präzise an der Nabe befestigt werden. Bereits kleine Bewegungen können den Aufbau erschweren. Deshalb arbeiten die beteiligten Fachkräfte bei diesem Schritt mit höchster Genauigkeit.
Nach erfolgreicher Montage sind die Anlagen bereit für den nächsten Schritt bis zur Inbetriebnahme.
Zwei neue Windräder für mehr Grünstrom
Die beiden neuen Anlagen ergänzen einen bestehenden Windpark, in dem bereits drei Windräder seit 2016 erneuerbaren Strom erzeugen.

Zusammen produzieren diese Anlagen bislang rund 20,5 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Mit den neuen Windenergieanlagen sollen weitere 14 Millionen Kilowattstunden hinzukommen.
Diese zusätzliche Strommenge reicht rechnerisch aus, um zahlreiche Haushalte und Betriebe mit erneuerbarer Energie zu versorgen.
Warum Windenergie für die Energiewende wichtig ist

Windenergie zählt zu den wichtigsten erneuerbaren Energiequellen in Deutschland. Sie erzeugt Strom ohne fossile Brennstoffe und ohne direkte CO₂-Emissionen während des Betriebs.
Mit dem Ausbau von Windenergieanlagen wird die regionale Stromerzeugung gestärkt. Gleichzeitig sinkt die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern.
Der Windpark Höhn zeigt, wie Investitionen in erneuerbare Energien die Energieversorgung vor Ort langfristig unterstützen können. Dies entspricht der strategischen Ausrichtung der evm, den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region voranzutreiben.
Welche Wirkung haben die neuen Anlagen?

Die Zahlen verdeutlichen den Nutzen des Projekts:
| Kennzahl | Ergebnis |
| Bestehende Anlagen | 3 |
| Neue Anlagen | 2 |
| Zusätzliche Stromerzeugung | 14 Mio. kWh pro Jahr |
| Gesamtversorgung | rund 24.000 Menschen |
| CO₂-Einsparung | rund 18.000 Tonnen pro Jahr |
Die Erweiterung des Windparks stärkt damit die regionale Erzeugung erneuerbarer Energie und trägt zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen bei.
Fazit
Mit der erfolgreichen Rotor-Montage ist die Erweiterung des Windparks Höhn einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Die beiden neuen Windenergieanlagen werden künftig zusätzlich rund 14 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Damit wächst nicht nur die Menge an regional erzeugtem Grünstrom, sondern auch der Beitrag des Windparks zur Energiewende im Westerwald.
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