Kurz zusammengefasst

  • Philip Hergett ist seit September 2024 Auszubildender bei der evm-Gruppe.
  • Er absolviert als erster Auszubildender die Ausbildung zum Geomatiker.
  • Die Ausbildung verbindet Außendienst und Büroarbeit.
  • Vermessen werden unter anderem Strom-, Gas- und Wasserleitungen.
  • Die erhobenen Daten werden in ein Geoinformationssystem (GIS) übertragen.
  • Jeder Arbeitstag bringt neue Projekte und Einsatzorte mit sich.
  • Gleitzeit und verschiedene Einsatzorte sorgen für Abwechslung.
  • Die Ausbildung bietet Einblicke in unterschiedliche Unternehmensbereiche.

Wie wird man Geomatiker?

Eigentlich hatte Philip Hergett andere berufliche Pläne. Bei seiner Recherche stieß der 17-Jährige jedoch auf die Ausbildung zum Geomatiker bei der evm-Gruppe. Die Kombination aus Technik, Digitalisierung und praktischer Arbeit weckte sofort sein Interesse.

Nach Bewerbung und Probetag folgte die Zusage. Seit September 2024 gehört Philip nun zur evm-Gruppe und sammelt täglich neue Erfahrungen in einem Beruf, der vielen Menschen noch wenig bekannt ist.

Wie waren deine ersten Eindrücke von der Arbeit als Geomatiker?

Philip: „Ich habe mich von Anfang an sehr wohlgefühlt und wurde herzlich empfangen. Im Büro ist immer eine positive Atmosphäre und ich freue mich auf die vielfältigen Aufgaben, die mich jeden Tag erwarten. Die Arbeit des Geomatikers ist sehr abwechslungsreich und bietet mir die Möglichkeit, viele neue Kontakte zu knüpfen.“

Was macht ein Geomatiker eigentlich?

Geomatiker-Azubi Philip vor einem Tachymeter
Mit dem Tachymeter werden Gelände vermessen, die Daten kommen anschließend in ein GIS-System.

Geomatiker erfassen, analysieren und verwalten Geodaten. Dazu gehören Informationen über die Lage und Beschaffenheit von Leitungen, Anlagen oder anderen Infrastrukturen.

Gerade bei einem Energieversorger spielen diese Daten eine wichtige Rolle. Sie helfen dabei, Leitungsnetze zu dokumentieren und Informationen für Planung, Bau und Betrieb verfügbar zu machen.

Vermessung im Außendienst

Ein wichtiger Teil der Ausbildung findet draußen statt. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen vermisst Philip Gas-, Strom- und Wasserleitungen sowie bei Bedarf Freileitungen.

Mithilfe spezieller Vermessungsgeräte werden Positionen und weitere relevante Daten erfasst. Diese Informationen bilden die Grundlage für die spätere Dokumentation.

Arbeiten mit GIS-Systemen

Nach dem Außeneinsatz folgt die Arbeit im Büro. Dort werden die erfassten Daten in ein Geoinformationssystem (GIS) übertragen.

Ein GIS verknüpft geografische Informationen mit digitalen Karten. So können Standorte von Leitungen, Hausanschlüssen oder anderen Anlagen übersichtlich dargestellt und von berechtigten Mitarbeitenden genutzt werden.

Ein typischer Arbeitstag als Geomatiker

Geomatiker-Azubi Philip vor einem Bildschirm
Start in den Tag: Zuerst checkt Philip seine Nachrichten, dann kann es losgehen.

Philips Arbeitstag beginnt in der Regel gegen 7 Uhr. Nach dem Prüfen seiner E-Mails stehen häufig bereits neue Aufträge an.

Viele Vermessungsarbeiten werden kurzfristig geplant. Geht ein Auftrag ein, fährt das Team direkt zur Baustelle. Dort werden die erforderlichen Daten erhoben und anschließend dokumentiert.

Aktuell arbeitet Philip unter anderem an Projekten, bei denen neu verlegte Leitungen vermessen und ihre genaue Lage festgehalten wird. Nach der Datenerfassung werden die Informationen im GIS hinterlegt.

Was unterscheidet die Ausbildung von anderen Ausbildungsberufen?

Die Ausbildung zum Geomatiker vereint technische und kaufmännisch geprägte Inhalte.

Während viele technische Auszubildende zunächst längere Ausbildungsphasen in der Lehrwerkstatt absolvieren, konnte Philip früh praktische Erfahrungen im Außendienst sammeln. Gleichzeitig erhält er Einblicke in verschiedene Fachbereiche des Unternehmens.

Zu den Besonderheiten gehören außerdem:

  • Wechsel zwischen Innen- und Außendienst
  • Arbeit an unterschiedlichen Standorten
  • blockweiser Berufsschulunterricht
  • flexible Arbeitszeiten durch Gleitzeit
  • vielseitige Projektarbeit

Dieser Wechsel zwischen Büroarbeit und Einsätzen vor Ort macht den Beruf besonders abwechslungsreich.

Warum sind Geomatiker für die Energieversorgung wichtig?

Damit Strom, Gas und Wasser zuverlässig versorgt werden können, müssen Leitungsnetze dokumentiert und aktuell gehalten werden.

Geomatiker schaffen dafür die Datengrundlage. Ihre Arbeit unterstützt Planung, Bau und Instandhaltung von Infrastrukturen. Gleichzeitig sorgen digitale Geodaten dafür, dass Informationen schnell verfügbar sind und bei Bauvorhaben oder Wartungsarbeiten genutzt werden können.

Philips Fazit nach den ersten Monaten

Für Philip hat sich die Entscheidung für die Ausbildung als richtig erwiesen. Besonders schätzt er die Vielfalt der Aufgaben und die Kombination aus Außeneinsätzen und Büroarbeit.

Kein Tag gleicht dem anderen. Neue Projekte, wechselnde Einsatzorte und die Arbeit mit moderner Vermessungs- und Informationstechnik sorgen dafür, dass die Ausbildung abwechslungsreich bleibt.

Interesse an einer Ausbildung zum Geomatiker?

Wer sich für Technik, digitale Anwendungen und Arbeiten im Freien interessiert, findet in der Ausbildung zum Geomatiker ein spannendes Tätigkeitsfeld.

Die Verbindung aus Vermessung, Datenmanagement und moderner Infrastruktur bietet vielseitige Entwicklungsmöglichkeiten und Einblicke in die Welt der Energieversorgung. 

Fazit

Die Ausbildung zum Geomatiker verbindet moderne Digitalisierung mit praktischer Arbeit vor Ort. Wer sowohl technische Aufgaben als auch die Arbeit mit Daten spannend findet, erhält Einblicke in zwei Welten. Das Beispiel von Philip Hergett zeigt, wie abwechslungsreich der Beruf ist und welche wichtige Rolle Geomatiker für die Dokumentation und Verwaltung von Infrastruktur spielen.

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