1. Vertragsabschluss

Du hast Dich bereits umfassend von unseren erfahrenen Energieberatern beraten lassen und bist von einer eigenen Solaranlage überzeugt? Nachdem Du den Vertrag für Deine neue Solaranlage bei uns abgeschlossen hast, beauftragen wir einen unserer Fachpartner mit der Installation Deiner Anlage. Daraufhin vereinbart unser Partner mit Dir einen individuellen Termin zur Montage. 


2. Installation

Am vereinbarten Tag kommt unser Partner zu Dir und installiert fachgerecht die Anlage auf Deinem Dach. An dem Tag solltest Du unbedingt dabei sein und dafür sorgen, dass Zählerkasten und der Montageort für den Wechselrichter frei zugänglich sind. Neben dem Anbringen der Solarmodule werden außerdem die restlichen Arbeiten der Elektroinstallation fachgerecht durchgeführt. 

Die Solaranlage wird installiert.
Am Tag der Installation solltest Du sichergehen, dass Du persönlich vor Ort bist.


3. Anmeldung bei der Bundesnetzagentur

Als Du Dich über eine Solaranlage informiert hast, bist Du bestimmt über die sogenannte Einspeisevergütung gestoßen. Die steht Dir zu, wenn Du mehr Strom mit der Solaranlage produzierst, als Du selbst verbrauchen kannst. Dann wird der Überschuss ins örtliche Netz eingespeist – hierfür erhältst Du eine Einspeisevergütung. Außerdem profitierst Du von der EEG-Vergütung – die gibt es als Bonus obendrauf! Dabei handelt es sich um eine Vergütung, die mit dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz eingeführt wurde und an Produzenten von erneuerbaren Energien ausgezahlt wird. Als Betreiber einer Solaranlage gehörst auch Du zu den Produzenten von erneuerbarer Energie.

Um mit Deiner Solaranlage etwas Geld zu verdienen, kannst Du Dich bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) melden. Nachdem Deine Solaranlage installiert wurde und die technische Inbetriebnahme erfolgte, kannst Du die Anlage innerhalb von vier Wochen im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur anmelden. Mit technischer Inbetriebnahme wird der Zeitpunkt gemeint, wenn der Generator zum ersten Mal genutzt wird bzw. wenn die Anlage zum ersten Mal Strom erzeugt.

Die Anmeldung ist unter www.marktstammdatenregister.de möglich und besteht aus drei Schritten:

1. Zunächst muss ein Benutzerkonto eingerichtet werden, indem Du Dich als Benutzter registrierst.

2. Danach müssen die Daten des Anlagenbetreibers eingetragen werden.

3. Im letzten Schritt erfolgt dann die Registrierung der Anlage.

Alternativ können auch wir das für Dich übernehmen – dafür musst Du uns nur bevollmächtigen, die Anmeldung für Dich zu übernehmen. 

Was ist das Marktstammdatenregister eigentlich?

Beim Markstammdatenregister handelt es sich um ein Internetportal, in das alle Akteure des deutschen Strom- und Gasmarktes ihre Stammdaten der zur Energieerzeugung genutzten Anlagen eintragen. Da das Portal öffentlich zugänglich ist, wird so die Transparenz erhöht – jeder kann nachvollziehen, welche Energieerzeugungsanlagen von wem genutzt werden und was erzeugt wird. Durch das Register werden außerdem viele Meldepflichten des Strom- und Gasmarktes vereinfacht und gebündelt an einem zentralen Ort bereitgestellt. Die eingetragenen Daten helfen dabei, Strom und Gas effizient zu vermarkten und zu transportieren, den Leitungsausbau auf das erforderliche Minimum zu beschränken und die Weiterentwicklung der Energiewende zu planen.

Melde Deine Solaranlage bei der Bundesnetzagentur an und profitiere von zu viel produzierten Strom.
Die Anmeldung bei der Bundesnetzagentur im Marktstammdatenregister ist zwingend nötig - auch um die Einspeisevergütung zu erhalten.

Neben den großen Energieversorgern sind auch alle anderen Akteure verpflichtet, ihre Anlagen dort anzumelden. Das heißt, auch wenn Du nur eine private Solaranlage, eine KWK-Anlage, einen ortsfesten Batteriespeicher oder ein Notstromaggregat betreibst, musst Du Dich dort genauso anmelden wie Betreiber großer Windenergieanlagen oder großer Kraftwerke. Wenn Du zwei oder mehrere Solaranlagen hast, muss jede einzeln im Register erfasst werden. Bei der Anmeldung und Inbetriebnahme von neuen Anlagen ist die Frist von einem Monat unbedingt zu beachten, damit die Zahlungen nach EEG entsprechend eingehalten werden können.


4. Zählersetzung

Als nächstes erfolgt die Zählersetzung bei Dir zuhause. Der neue Zähler ist notwendig, damit Dein Stromverbrauch und die Stromeinspeisung aus Deiner Solaranlage ins örtliche Netz korrekt abgerechnet werden kann. Nach der Montage der Solaranlage wird der Zähler in der Regel vom örtlichen Netzbetreiber gesetzt. Hierfür musst Du Dich um nichts kümmern, denn der Solarteur, der die Solaranlage bei Dir montiert hat, stellt den Antrag.  Sende uns im Anschluss an die Zählersetzung bitte das Inbetriebnahmeprotokoll zu. Entweder per E-Mail an pv@evm.de oder als Kopie per Post. 


5. Finanzamt

Inwieweit sich steuerliche Vorteile für Dich ergeben, solltest Du am besten mit Deinem Finanzamt oder mit Deinem Steuerberater klären. Von uns bekommst Du einen Flyer der Finanzverwaltung Rheinland-Pfalz, indem die wichtigsten Informationen zu diesem Thema zusammengefasst sind.

Kläre mit Deiner Versicherung ab, dass Du der Betreiber der Solaranlage bist.

6. Versicherung

Da durch die Installation einer Solaranlage Änderung an Deinem Gebäude vorgenommen werden, bist du eventuell dazu verpflichtet, dies an Deine Gebäude- und Haftpflichtversicherung zu melden. Kontaktiere bitte Deine Versicherung und gebe an, dass eine Solaranlage auf Deinem Dach montiert wurde. Dabei ist es wichtig anzugeben, dass Du Betreiber, aber nicht der Eigentümer der Anlage bist. Denn während der Vertragslaufzeit ist die Solaranlage über die evm versichert.

Informiere Dich jetzt

Wenn Du alle sechs Schritte des Anmeldeprozesses durchlaufen hast, kannst Du ganz ohne Sorge den eigen produzierten Ökostrom genießen. 

Bei Fragen zur Anlage oder dem Anmeldeprozesse kannst Du uns von Montag bis Freitag von 07.00 bis 22.00 Uhr und am Samstag von 07.00-16.00 Uhr kontaktieren unter 0261 402-11111

Weitere Infos zu unserer Solaranlage zum Mieten findest Du hier

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