Den Strom, den die einzelnen Einrichtungen im Schul- und Sportzentrum Asterstein verbrauchen, liefert bald gewissermaßen die Sonne: Gemeinsam mit der Energieversorgung Mittelrhein (evm) realisiert die Stadt Koblenz eine große Photovoltaikanlage. Auf dem Dach der Sporthalle werden derzeit exakt 1032 Solarmodule mit einer Leistung von rund 320 Kilowatt installiert. Noch im Februar soll die Anlage ans Netz gehen und umweltfreundlichen Strom produzieren.

Mit diesem Projekt erreicht die Stadt Koblenz, dass künftig die Realschule plus, das Gymnasium, die Sporthalle und die Kindertagesstätte mit regenerativ erzeugtem Strom versorgt werden. Bis zu 285.000 kWh Strom erzeugt die Photovoltaikanlage jährlich aus Sonnenlicht. „Mit diesem Leuchtturmprojekt werden pro Jahr bis zu 145 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid eingespart“, freut sich Baudezernent Bert Flöck.

Die Photovoltaik-Anlage erhält zudem einen Batteriespeicher von 67 kWh, sodass nicht direkt verbrauchter Strom auch gespeichert werden kann. Ferner werden auf dem Gelände der Sporthalle noch vier Ladestellen für Pkw und 12 Ladeboxen für Pedelecs errichtet.
Die Stadt Koblenz hat mit der evm einen Pachtvertrag zum Betrieb der PV-Anlage geschlossen, der eine Laufzeit von 18 Jahren hat. Das Koblenzer Unternehmen hat seine Expertise aus dem Bereich der erneuerbaren Energien in das Projekt eingebracht.

„Mit solchen innovativen Projekten bieten wir individuelle Lösungen, sauberen Strom zu produzieren und effizient zu nutzen“, erklärt evm-Vorstandsmitglied Bernd Wieczorek. Er freut sich, dass die Stadt Koblenz hier mit gutem Beispiel vorangeht.