Förderungen für Elektroautos im Jahr 2022: Hier kannst Du sparen!

Elektroautos sind ein wichtiger Schritt in eine grünere Zukunft. Denn wird ein Elektroauto mit Ökostrom betankt, entsteht beim Fahren kein klimaschädliches CO2. Gut für die Umwelt, gut fürs Klima. Bei herkömmlichen Verbrennungsmotoren ist das anders: Sie stoßen Treibhausgase aus. Um die Klimaziele im Verkehrsbereich zu erreichen, fördert der Staat die Elektromobilität. Durch Förderungen und Zuschüsse sollen Elektroautos für den Verbraucher attraktiver werden. Da sich die Gesetzeslage immer wieder ändert und neue Regelungen in Kraft treten, ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. In diesem Beitrag bringen wir Dich auf den aktuellen Stand von Mai 2022 und bieten eine Übersicht über die verschiedenen Förderungsmöglichkeiten, damit Du eine Menge Geld sparen kannst. 


Das solltest Du vor dem Kauf eines Elektroautos beachten

Der größte Kostenpunkt eines Elektroautos sind die Anschaffungskosten. Hier greift der Staat durch eine großzügige Förderpolitik unter die Arme. Aber auch Kosten für die Installation einer Wallbox bei Dir zu Hause solltest Du beachten. 


Wie hoch ist die Förderung für die Anschaffung eines Elektroautos?

Bei der Anschaffung eines reinen Elektroautos bekommst Du mit Umweltbonus und Innovationsprämie bis Ende 2022 eine Förderung von bis zu 9.000 Euro. Plug-in-Hybride erhalten eine Förderung von bis zu 6.750 Euro. Ab 2023 bis Ende 2025 wird es dann voraussichtlich wieder nur den einfachen Bundesanteil der Förderung, den Umweltbonus, geben. Die Förderung gibt es für folgende Elektrofahrzeuge: 


  • Neuwagen, die nach dem 3. Juni 2020 zugelassen wurden
  • Gebrauchtwagen, deren Erstzulassung ab dem 4. November 2019 oder später erfolgte, und deren Zweitzulassung nach dem 3. Juni 2020 stattfand. 


Wichtig: die Haltedauer. Ein E-Auto muss mindestens sechs Monate von der Person, die die Förderung beantragt hat, in Deutschland zugelassen sein. Eine kürzere Haltedauer muss sofort angegeben werden. Aktuell plant die Bundesregierung, die Mindesthaltedauer von geförderten E-Autos ab 2023 von sechs auf zwölf Monate zu verlängern, um den Weiterverkauf nach kurzer Haltedauer ins europäische Ausland weniger attraktiv zu machen. 


Die Fördersätze für reine Elektroauto-Neuwagen im Überblick:

  • E-Auto mit Netto-Listenpreis des Basismodells unter 40.000 Euro: 9.000 Euro (6.000 Euro Bundesanteil, 3.000 Euro Herstelleranteil)
  • E-Auto mit Netto-Listenpreis des Basismodells über 40.000 Euro und unter 65.000 Euro: 7.500 Euro (5.000 Euro Bundesanteil, 2.500 Euro Herstelleranteil)


Auf der Webseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) findest Du eine Liste mit allen förderfähigen Elektroautos. Weil technische Spezifikationen einzeln gelistet werden, befinden sich rund 1000 Modelle auf der Liste. Insgesamt sind es rund 100 förderfähige Baureihen mit reinem Elektroantrieb, rund 90 mit Plug-in-Hybrid-Antrieb und mit dem Toyota Mirai sogar ein Brennstoffzellenfahrzeug. Fahrzeuge mit einem Grundpreis von mehr als 65.000 Euro netto sind übrigens nicht förderfähig und deshalb auf der Liste nicht zu finden. Übrigens: Auch wir haben eine Datenbank mit förderfähigen Fahrzeugen aufgebaut. Diese findest Du hier.



Wie hoch ist der Umweltbonus für Hybride?

Plug-in-Hybride erhalten eine Förderung von bis zu 6.750 Euro unter der Bedingung, dass diese höchstens 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen oder eine rein elektrische Mindestreichweite von 60 Kilometern haben. Ab 2023 sollen Plug-in-Hybride nur noch gefördert werden, wenn diese nachweislich einen positiven Klimaschutzeffekt haben. Dieser Effekt wird dann ausschließlich über einen elektrischen Fahranteil und eine elektrische Mindestreichweite definiert. 



Wie lange gibt es die Förderung für E-Autos? 

Aktuell gilt die doppelte Förderung aus Umweltbonus und Innovationsprämie für Elektroautos bis Ende 2022. Da die Förderung erst mit der Zulassung beantragt werden kann, solltest Du vor dem Kauf unbedingt prüfen, ob Dein ausgewähltes Modell überhaupt förderfähig ist. Verlängerte Lieferzeiten können außerdem dazu führen, dass Dein Antrag auf Förderung nicht mehr rechtzeitig im Jahr 2022 geschehen kann. Denn Du kannst den Antrag erst stellen, wenn das Auto zugelassen ist. Wenn Dein E-Auto nicht mehr im Jahr 2022 geliefert werden kann, würdest Du nach aktuellem Stand statt insgesamt 9.000 Euro nur noch 6.000 Euro Förderung für den Kauf Deines Elektroautos erhalten. Aktuell steht noch nicht fest, ob die doppelte Förderung über 2022 hinaus verlängert wird. 



Werden auch gebrauchte Elektroautos gefördert?

Auch der Kauf von gebrauchten E-Autos, die erstmalig nach dem 4. November 2019 oder später zugelassen wurden und deren Zweitzulassung nach dem 3. Juni 2020 erfolgt ist, wird gefördert. Weitere Voraussetzungen sind, dass der Gebrauchtwagen nicht länger als 12 Monate erstzugelassen gewesen ist, höchstens 15.000 Kilometer auf dem Tacho hat und noch keine E-Auto Förderung beantragt wurde.

Durch diese Einschränkung ist der Markt an förderfähigen und gebrauchten Elektrofahrzeugen recht klein. In Frage kommen vor allem Fahrzeuge, die als Firmen- oder Dienstwagen mit der Erstzulassung nicht staatlich gefördert wurden und nun als Gebrauchtwagen verkauft werden. Für gebrauchte reine batterieelektrischen Autos gibt es so 5.000 Euro Förderung, bei gebrauchten Plug-In-Hybriden 3.750 Euro. Die Förderung läuft bis Ende 2025 oder bis die Fördermittel erschöpft sind. 

Wichtig zu beachten: Die Förderung ist an den ehemaligen Listenpreis gebunden. Das bedeutet, dass genauso wie bei den Neufahrzeugen der Netto-Listenpreis der gebrauchten E-Fahrzeuge und Plug-in-Hybride nicht über 65.000 Euro liegen darf. Der Kaufpreis darf außerdem maximal 80 Prozent des Listenpreises des Neufahrzeugs betragen (Bruttopreis, inkl. Sonderausstattung und ohne Berücksichtigung von Preisnachlässen). 


Wie beantrage ich die Förderung für E-Autos?

Sobald Du Dir Dein E-Auto gekauft hast, kannst du online beim BAFA den Antrag auf Förderung stellen. Halte den Kaufvertrag oder Leasingvertrag bereit, denn diesen musst du einscannen und hochladen. Wenn die Prüfung erfolgreich war, musst Du den Nachweis für die Zulassung Deines Elektroautos erbringen. Nachdem auch diese Unterlagen geprüft wurden, erhältst Du den Betrag des Umweltbonus auf dein Konto. Gut zu wissen: Du bekommst bei diesem Vorgang nur die eine Hälfte der Förderung, und zwar die von staatlicher Seite. Der andere Anteil wurde beim Kauf schon vom Hersteller abgezogen.


Wird eine Wallbox gefördert?

Die normale Haushaltssteckdose ist für die hohe Belastung durch das Laden eines E-Autos nicht ausgelegt. Um lange Ladezeiten oder sogar Brände zu verhindern, raten wir Dir zur Installation einer Wandladestation. Eine Wallbox ist ein Ladegerät, welches in der Garage, am Carport oder direkt am Haus installiert wird und mit einer höheren Leistung das Elektroauto in kürzester Zeit aufladen kann. Bis Ende Oktober 2021 wurde auch der Einbau privater Wallboxen mit einem Zuschuss von pauschal 900 Euro unterstützt. Seit die Gelder im Fördertopf aufgebraucht sind, gibt es vom Bund keine weiteren Zuschüsse für private Haushalte. 

Hast Du noch vor dem 27.11.2021 Deine Wallbox-Anmeldung in Form eines KfW-Antrags eingereicht und Deine Förderung läuft noch? Dann ist der Zuschuss für Dich reserviert und wird ausgezahlt, sobald Du den Einbau Deiner Ladestation nachweisen kannst. Allzu lange solltest du jedoch nicht warten, da die Frist nach einem Jahr abläuft. Du brauchst noch eine Wallbox? Wir haben die passenden Lösungen für Dich. 


Wird die Wallbox-Förderung wieder eingeführt?

Eine Wiedereinführung der Wallbox-Förderung für private Haushalte ist vom Bund abhängig. Aktuell ist hierzu aber noch nichts bekannt. Auch das Bundesland Rheinland-Pfalz bietet aktuell keine Förderung für private Haushalte an. Jedoch lohnt es sich für Dich zu schauen, ob Deine Stadt ein kommunales Förderprogramm hat.



Du hast schon ein E-Auto? Diese staatlichen Förderungen gibt es nach dem Kauf

Ist das Elektroauto erstmal in Deinem Besitz, sorgen Steuervorteile und die THG-Quote für weitere Einsparungen im Vergleich zum Betrieb eines Wagens mit Verbrennungsmotor. 


Wie hoch ist die Kfz-Steuer für Elektroautos?

Steuerlich profitierst Du als Besitzerin oder Besitzer eines Elektroautos. Denn die Bundesregierung gewährt bei einem erstzugelassenen Elektroauto eine 10-jährige Befreiung von der Kfz-Steuer. Sollte während dieser Zeit ein Halterwechsel stattfinden, wird die restliche steuerfreie Zeit des E-Autos auf den neuen Halter übertragen. Und auch nach der 10-jährigen Steuerbefreiung zahlst Du für Dein E-Auto nur den halben Satz der Kfz-Steuer. Jedoch gilt die Steuerbefreiung nur auf Autos, welche ausschließlich einen elektrischen Antrieb nutzen. Plug-in-Hybride sind nicht miteingeschlossen und ihre Besitzer müssen die Kfz-Steuer abführen. Trotzdem liegen die Abgaben auch für Hybride deutlich unter denen für Benzin- oder Dieselfahrzeuge.


Was ist die THG-Quote und wie viel bekommst Du als E-Auto-Besitzer?

Die Treibhausgasminderungsquote (kurz: THG-Quote) ist ein weiteres Förderinstrument, das die Verkehrswende zur Elektromobilität unterstützt. Besitzt Du ein rein batteriebetriebenes Elektroauto hilfst Du aktiv mit, klimaschädliche Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Mit Ökostrom der evm bist Du sogar klimaneutral unterwegs. Dieses Engagement erkennt der Gesetzgeber an und belohnt Dich über die THG-Quote. 

Wenn Du Deine THG-Quote über die evm verkaufen willst, dann registriere Dich und erhalte für das Jahr 2022 einen Sofortbonus von 200 Euro. Mit dem Entdecker-Bonus erhältst Du sogar 230 Euro. Interessant für Dich? Dann sicher Dir jetzt hier Deinen Bonus. 


Welche Zuschüsse gibt es noch bei Elektroautos?

Mit Deinem E-Auto kannst Du in einigen Städten gebührenfrei parken. Bist du öfter in Innenstädten unterwegs, kannst Du so in der Summe eine Menge Parkkosten sparen. In Koblenz gibt es solche kostenfreien Parkplätze für E-Autos zum Beispiel an der Ecke Roonstraße und Emil-Schüller-Straße.


Das solltest Du beachten: Der rechtliche Rahmen von Zuschüssen und Förderungen ändert sich immer wieder. Bevor Du eine Kaufentscheidung fällst, solltest Du also genau prüfen, welche Förderungen Du bekommen kannst. Unsere Übersicht ist im August 2022 aktuell. Das Wirtschaftsministerium arbeitet aktuell an weiteren Förderungen für die nächsten Jahre. 

1)     Ab 01.01.2023:

  • erhalten Plug-In-Hybridfahrzeuge keine Förderung mehr durch den Umweltbonus
  • Neue Bundesanteil Förderungen für batterieelektrische Fahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge

2)     Ab 01.09.2023:

  • Förderungen werden auf Privatpersonen beschränkt.
  • Ausweitung auf Kleingewerbetreibende und gemeinnützige Organisationen wird derzeit noch geprüft

3)     01.01.2024  

  • Änderung der Bundesanteil Förderungen für batterieelektrische Fahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge

Diese sind aktuell noch in verschiedenen Gremien in Abstimmung. Aber natürlich halten wir Dich hier im evm-Blog regelmäßig zu neuen Entwicklungen der Elektromobilität in Deutschland auf dem Laufenden. 


Fest steht: Der Wechsel zum elektrischen Fahren wird durch hohe Fördersummen unterstützt. Innovationsprämie und Umweltbonus begünstigen die Anschaffungskosten. Eine Befreiung von der Kfz-Steuer und die THG-Quote sparen Dir bares Geld, wenn Du schon ein Elektroauto hast. Gleichzeitig sorgen CO2-Preis und steigende Spritkosten dafür, dass sich ein E-Auto auch im Betrieb immer stärker lohnt. Mit unserem Angebot von der passenden Wallbox, einem Machbarkeitscheck vor Ort bis zur Installation und Netzanmeldung der Wallbox bieten wir Dir ein Rundum-Paket zum Vorteilspreis an, mit welchem du bestens ausgestattet bist. Jetzt zur evm-Wallbox informieren. 


Übrigens: Als evm-Kunde oder evm-Kundin bekommst Du unsere Wallbox jetzt zum Vorteilspreis. Jetzt einfach anfragen über das unten stehende Formular.


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