Kurz zusammengefasst
- Von Januar bis September 2026 wurden in Deutschland 604.144 reine Elektro-Pkw neu zugelassen. Das entspricht 27,2 Prozent aller Pkw-Neuzulassungen und einem Plus von 58,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
- 2025 gab es an unseren 220 öffentlichen Ladepunkten 79.000 Ladevorgänge.
- Für 2026 erwarten wir rund 100.000 Ladevorgänge.
- Das Ladevolumen lag 2025 bei 1,8 Millionen Kilowattstunden. Für 2026 rechnen wir mit 2,5 Millionen Kilowattstunden
- Neue Ladepunkte entstehen beziehungsweise entstanden unter anderem in Koblenz und Plaidt.
- Ad-hoc-Laden kostet laut dem zugrunde liegenden Stand 47 Cent je Kilowattstunde an AC-Ladepunkten und 56 Cent je Kilowattstunde an DC-Ladepunkten.
- An den DC-Ladepunkten in der Industriestraße 49 in Mülheim-Kärlich gilt seit 1. August 2026 ein Sonderpreis von 39 Cent je Kilowattstunde.
Immer mehr reine E-Autos werden neu zugelassen
Die Elektromobilität gewinnt weiter an Bedeutung. Nach aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts wurden von Januar bis September 2026 insgesamt 604.144 reine Elektro-Pkw neu zugelassen. Das sind 58,1 Prozent mehr als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Mit einem Anteil von 27,2 Prozent war mehr als jeder vierte neu zugelassene Pkw rein batterieelektrisch unterwegs.
Bei diesen Fahrzeugen handelt es sich um sogenannte Battery Electric Vehicles (BEV), also Fahrzeuge, deren ausschließliche Energiequelle elektrische Energie ist.
Betrachtet man zusätzlich Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge, wurden in den ersten neun Monaten 2026 insgesamt 851.644 Pkw mit Elektroantrieb neu zugelassen. Ihr Anteil an allen Pkw-Neuzulassungen betrug 38,3 Prozent.

Nutzung unserer öffentlichen Ladepunkte steigt
Die Entwicklung bei den Neuzulassungen macht sich auch an unseren öffentlichen Ladestationen bemerkbar. Im Jahr 2025 wurden 79.000 Ladevorgänge an unseren 220 öffentlichen Ladepunkten registriert. Für das Jahr 2026 rechnen wir mit rund 100.000 Ladevorgängen.
Auch die geladene Strommenge steigt. 2025 lag das Ladevolumen bei 1,8 Millionen Kilowattstunden (kWh). Für 2026 erwarten wir etwa 2,5 Millionen kWh.
Ladeinfrastruktur in Koblenz und der Region wächst weiter
Mit einer wachsenden Zahl an Elektroautos steigt auch der Bedarf an öffentlich zugänglichen Lademöglichkeiten. Deshalb entwickeln wir unsere Ladeinfrastruktur bedarfsgerecht weiter.
In der Löhrstraße in Koblenz ging 2026 eine AC-Ladesäule mit zwei Ladepunkten in Betrieb. Weitere Ladepunkte waren zum Stand der zugrunde liegenden Information in Plaidt, Koblenz-Metternich, auf der Horchheimer Höhe, auf der Karthause und in Koblenz-Wallersheim vorgesehen.

Was kostet das Laden an einer evm-Ladestation?
Neben der Verfügbarkeit spielt für E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrer auch der Ladepreis eine wichtige Rolle.
Für das sogenannte Ad-hoc-Laden gelten laut dem zugrunde liegenden Stand folgende Preise:
- AC-Laden: 47 Cent je kWh
- DC-Laden: 56 Cent je kWh
Ad-hoc-Laden bedeutet, dass keine Ladekarte eines Mobilitätsanbieters benötigt wird. Der Ladevorgang kann über das Bezahlterminal mit Kreditkarte oder über einen QR-Code gestartet und bezahlt werden.
AC oder DC: Was ist der Unterschied?
AC steht für Wechselstrom, DC für Gleichstrom. Für Nutzerinnen und Nutzer liegt der wichtigste praktische Unterschied in der möglichen Ladeleistung.
Beim AC-Laden übernimmt das Ladegerät im Fahrzeug die Umwandlung des Wechselstroms in den für den Akku benötigten Gleichstrom. AC-Ladepunkte eignen sich daher besonders für Standorte, an denen das Fahrzeug ohnehin längere Zeit abgestellt wird.
Beim DC-Laden findet die Umwandlung bereits in der Ladestation statt. Dadurch sind höhere Ladeleistungen möglich. Wie schnell ein E-Auto tatsächlich lädt, hängt allerdings auch vom Fahrzeug, vom Batteriestand und von weiteren technischen Bedingungen ab.
Welche Standzeitregelungen gelten?
An den meisten DC-Ladepunkten beträgt die kostenfreie Standzeit nach dem vorliegenden Tarifstand 120 Minuten. Danach fällt eine Blockiergebühr von 10 Cent je Minute an.
An AC-Ladepunkten wird die Blockiergebühr von 10 Cent je Minute ab der 241. Minute berechnet. Zwischen 22:00 und 08:00 Uhr fällt dort keine Standzeitgebühr an. So können beispielsweise Menschen, die in der Umgebung wohnen, ihr E-Auto auch über Nacht angeschlossen lassen.
Sonderpreis für schnelles Laden in Mülheim-Kärlich
Eine besondere Kondition gibt es an den DC-Ladepunkten in der Industriestraße 49 in Mülheim-Kärlich. Dort kostet das Laden seit dem 1. August 2026 39 Cent je Kilowattstunde. Die Ladeleistung beträgt laut vorliegendem Stand bis zu 200 Kilowatt.
Damit ergänzt der Standort das öffentliche Ladeangebot im Raum Koblenz um eine weitere Schnelllademöglichkeit.
Warum werden öffentliche Ladepunkte wichtiger?
Die aktuellen Zulassungszahlen zeigen, wie dynamisch sich die Elektromobilität derzeit entwickelt. Während der gesamte deutsche Pkw-Markt von Januar bis September 2026 einen Bestand von 2.221.798 Neuzulassungen erreichte, entfielen bereits 604.144 davon auf reine Elektroautos.
Für die Ladeinfrastruktur bedeutet das: Mit mehr elektrisch angetriebenen Fahrzeugen wächst grundsätzlich auch die Gruppe potenzieller Nutzerinnen und Nutzer öffentlicher Ladepunkte.
Fazit
Elektromobilität wächst in Deutschland weiter. 604.144 reine Elektro-Pkw wurden von Januar bis September 2026 neu zugelassen, 58,1 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2025.
Diese Entwicklung zeigt sich auch an unseren Ladestationen. Nach 79.000 Ladevorgängen und einem Ladevolumen von 1,8 Millionen kWh im Jahr 2025 erwarten wir für 2026 rund 100.000 Ladevorgänge und 2,5 Millionen kWh. Gleichzeitig bauen wir die öffentliche Ladeinfrastruktur in Koblenz und der Region weiter aus.

