Kurz zusammengefasst
- Karin und Stefan Schneider leben seit mehr als 20 Jahren in einem ökologisch gebauten Holzhaus in Girod
- Bereits 2001 nutzten sie Solarenergie zur Warmwasserbereitung
- Seit 2019 erzeugt eine Photovoltaikanlage Strom auf ihrem Dach
- Ende 2024 kamen ein Batteriespeicher und eine Wallbox hinzu
- Der Speicher macht tagsüber erzeugten Solarstrom auch abends verfügbar
- Über eine App behält die Familie Erzeugung, Eigenverbrauch und Einspeisung im Blick
- Die Anlage wurde auf Dachausrichtung, Neigung und Verschattung abgestimmt
- Nach sechs Jahren Erfahrung steht für die Schneiders fest: Sie würden sich wieder für Solar entscheiden
Nachhaltigkeit beginnt für Familie Schneider auf dem eigenen Dach
Karin und Stefan Schneider beschäftigen sich schon lange mit der Frage, wie sie ihren Alltag nachhaltiger gestalten können. Ihr Holzhaus in Girod wurde von Anfang an entsprechend geplant. Bereits beim Bau im Jahr 2001 entschieden sie sich für eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung.
Der Wunsch, auch eigenen Strom aus Sonnenlicht zu erzeugen, blieb. 2019 ergab sich schließlich die passende Gelegenheit.
Ein evm-Mitarbeiter informierte in der Nachbarschaft über Photovoltaik und kam mit dem Ehepaar ins Gespräch. Er nahm das Dach in Augenschein und erklärte, welche Möglichkeiten eine Photovoltaikanlage dort bietet.
„Er hat sich Zeit genommen, unser Dach angeschaut und alles sehr kompetent erklärt“, erinnert sich Karin Schneider. „Da wussten wir: Jetzt ist der richtige Moment.“
Von der Idee zur eigenen Photovoltaikanlage
Ob sich ein Dach für Photovoltaik eignet, hängt von seinen individuellen Voraussetzungen ab. Unter anderem spielen Ausrichtung, Neigung und Verschattung eine Rolle. Auch moderne Module ermöglichen heute Lösungen für unterschiedliche Dachbedingungen. Die konkrete Anlage sollte deshalb auf das Gebäude und den Strombedarf abgestimmt werden.
Bei Familie Schneider passten die Voraussetzungen. Sie entschied sich 2019 für das damalige Solaranlagen-Pachtmodell der evm.
Der Vertrag läuft über 18 Jahre. Der vereinbarte monatliche Pachtpreis umfasst laut den vorliegenden Vertragsinformationen Planung, Installation und Wartung. Nach Vertragsende geht die Anlage in den Besitz der Kundinnen und Kunden über.
Bereits die erste Jahresstromrechnung 2020 zeigte den Schneiders, dass sich die Investition in Sonnenenergie auszahlt.

Der nächste Schritt: ein Batteriespeicher für den Solarstrom
Ende 2024 entschied sich das Ehepaar, die bestehende Anlage um einen Batteriespeicher und eine Wallbox zu erweitern.
Der entscheidende praktische Unterschied: Überschüssiger Solarstrom muss nicht unmittelbar verbraucht werden. Ein Batteriespeicher kann Energie aufnehmen und später wieder bereitstellen. Dadurch steht ein größerer Teil des selbst erzeugten Stroms auch dann zur Verfügung, wenn die Solaranlage gerade wenig oder keinen Strom erzeugt.
„Mit dem Speicher können wir den tagsüber erzeugten Solarstrom jetzt auch abends nutzen“, berichtet Stefan Schneider.
Für das Ehepaar verändert das auch den Umgang mit Energie im Alltag. Wasch- und Spülmaschine müssen nicht mehr ausschließlich dann laufen, wenn gerade viel Solarstrom vom Dach kommt. Ist Energie im Speicher vorhanden, können Haushaltsgeräte auch später darauf zurückgreifen.
Wichtig ist dabei: Ein Batteriespeicher sollte zur Photovoltaikanlage und zum tatsächlichen Stromverbrauch passen. Eine pauschal möglichst große Batterie ist nicht automatisch die wirtschaftlichste Lösung. Entscheidend ist unter anderem, wie viel Strom ein Haushalt in den Stunden verbraucht, in denen die Solaranlage wenig oder gar nichts produziert.
Solarstrom für das E-Auto
Mit der Wallbox bereiteten die Schneiders gleichzeitig den nächsten Schritt vor: Das Elektroauto soll künftig direkt zu Hause geladen werden können.
Damit wächst die Photovoltaikanlage zu einem kleinen Energiesystem für das Haus. Erzeugung, Speicherung und Mobilität lassen sich miteinander verbinden.
Eine App macht die eigenen Energieflüsse sichtbar
Über eine App behält Stefan Schneider jederzeit den Überblick über Ertrag, Eigenverbrauch und Einspeisung. „Man sieht auf einen Blick, was die Sonne leistet, und das motiviert ungemein.“
Die Technik liefert damit nicht nur Strom. Sie macht den eigenen Energieverbrauch nachvollziehbarer. Wer Erzeugung und Verbrauch kennt, kann besser verstehen, wann selbst erzeugter Strom unmittelbar genutzt wird und wann Energie aus dem Speicher oder Stromnetz benötigt wird.
Was Familie Schneider an ihrer Solaranlage besonders schätzt
Neben der Technik war für Karin und Stefan Schneider die Betreuung wichtig.
„Es hat alles reibungslos funktioniert“, fasst das Ehepaar seine Erfahrung zusammen. Auch mit der Wartung seien sie zufrieden gewesen. Die Umsetzung erfolgte durch den eigenen Handwerksbetrieb der evm, die evm Service GmbH.
Nachhaltigkeit ist für die Schneiders mehr als Photovoltaik
Das Engagement des Ehepaars endet nicht auf dem Hausdach.
Stefan Schneider ist Mitglied der Equipe EuroDEK, die sich für Klimaschutz und europäische Zusammenarbeit einsetzt. Auch beim Einkauf und bei der Mobilität achtet die Familie auf Nachhaltigkeit. Rund um ihr Holzhaus haben die Schneiders zudem einen bewusst naturbelassenen, „wilden“ Garten angelegt.
Fazit
Sechs Jahre nach der Installation ihrer Photovoltaikanlage und nach der Erweiterung um Batteriespeicher und Wallbox fällt das persönliche Fazit der Schneiders eindeutig aus.
„Wir würden uns jederzeit wieder so entscheiden“, sagt Karin Schneider. „Es fühlt sich gut an zu wissen, dass ein großer Teil unseres Stroms direkt vom eigenen Dach kommt.“
Für sie ist die Verbindung aus Umweltbewusstsein, Eigenverantwortung und moderner Energietechnik längst Teil des Alltags. Und wenn die Sonne über Girod aufgeht, wissen die Schneiders: Nachhaltigkeit beginnt auf dem eigenen Dach.
