Nach dem VDV-Rahmenvertrag folgt der nächste Schritt
Mit dem Rahmenvertrag zwischen der evm und dem VDV Rheinland profitieren Mitgliedsunternehmen bereits von Sonderkonditionen für Strom- und Gaslieferverträge. Für viele Betriebe stellt sich nun die nächste strategische Frage:
Wie lässt sich der eigene Fuhrpark elektrifizieren, ohne dass Ladeinfrastruktur und Energieversorgung zur Kostenfalle werden?
Die Antwort liegt nicht allein in der Auswahl geeigneter Ladesäulen. Entscheidend ist, ob die gesamte Infrastruktur zum Unternehmen passt. Die evm betrachtet deshalb den Betriebshof, die Fahrzeugflotte, die Standzeiten und den vorhandenen Energieanschluss als zusammenhängendes System.
Die Ladeleistung muss zum Betriebsablauf passen
Nicht jedes Fahrzeug benötigt die gleiche Ladeleistung. Ein Transporter, der über Nacht auf dem Betriebshof steht, stellt andere Anforderungen als ein Bus oder ein Taxi, das innerhalb kurzer Zeit wieder einsatzbereit sein muss.
Die evm analysiert deshalb unter anderem:
- wie viele Fahrzeuge gleichzeitig laden müssen,
- wann die Fahrzeuge wieder verfügbar sein müssen,
- welche Anschlussleistung am Standort vorhanden ist,
- wie sich der Fuhrpark künftig entwickeln soll,
- ob mehrere Standorte einbezogen werden müssen.
Auf dieser Grundlage entwickelt die evm flexible Standortkonzepte. Je nach Einsatz können dazu normale Ladepunkte, Schnellladelösungen oder eine Kombination verschiedener Systeme gehören. Die Ladeinfrastruktur wird damit nicht größer oder teurer geplant als notwendig, bleibt aber gleichzeitig erweiterbar. Die evm beschreibt ihre Konzepte ausdrücklich als individuell auf Standort und Betriebsablauf abgestimmt.
Lastspitzen können unnötige Kosten verursachen
Werden mehrere Fahrzeuge gleichzeitig mit hoher Leistung geladen, kann der Energiebedarf kurzfristig stark steigen. Reicht der bestehende Anschluss nicht aus, kann ein kostspieliger Ausbau notwendig werden.
Mit intelligentem Lastmanagement verteilt die evm die verfügbare Leistung gezielt auf die angeschlossenen Fahrzeuge. Das System berücksichtigt, welche Fahrzeuge zuerst benötigt werden und wie viel Energie tatsächlich zur Verfügung steht. Dadurch können Lastspitzen vermieden, vorhandene Netzkapazitäten besser genutzt und zusätzliche Kosten reduziert werden.
Die evm setzt Lastmanagement gezielt ein, um auch größere Flotten zuverlässig zu laden und gleichzeitig die Energiekosten im Blick zu behalten.
Ladesäulen, Photovoltaik und Speicher gemeinsam denken
Die größten wirtschaftlichen Potenziale entstehen, wenn Ladeinfrastruktur nicht isoliert betrachtet wird. Viele Verkehrsunternehmen verfügen über große Dachflächen auf Lagerhallen, Werkstätten oder Verwaltungsgebäuden. Mit einer Photovoltaikanlage kann dort ein Teil des benötigten Stroms direkt erzeugt werden.
Ein Speicher kann zusätzlichen Spielraum schaffen. Er nimmt überschüssigen Solarstrom auf und stellt ihn später für Fahrzeuge, Gebäude oder betriebliche Anlagen bereit. Dadurch kann der Eigenverbrauch steigen und der Energiebezug zeitlich besser gesteuert werden.
Ob Photovoltaik und Speicher tatsächlich wirtschaftlich sinnvoll sind, hängt vom Standort, dem Verbrauchsprofil und den Ladezeiten ab. Deshalb prüft die evm gemeinsam mit der evmS, welche Kombination zum jeweiligen Unternehmen passt. Die Lösungen werden nicht als voneinander getrennte Einzelprodukte betrachtet, sondern als abgestimmtes Energiekonzept.
Drei Einzelprodukte ergeben noch keine wirtschaftliche Lösung
Eine Ladesäule kann technisch funktionieren. Eine Photovoltaikanlage kann Strom produzieren. Ein Speicher kann Energie aufnehmen. Doch erst die richtige Dimensionierung und Steuerung entscheidet darüber, ob das Gesamtsystem wirtschaftlich arbeitet.
Die evm begleitet Unternehmen deshalb von der Bestandsaufnahme über die Planung bis zur technischen Umsetzung. Dazu gehören individuell entwickelte Standortkonzepte, Ladeinfrastruktur, intelligentes Lastmanagement sowie die Prüfung geeigneter Fördermöglichkeiten. Die evm unterstützt Geschäftskunden nach eigenen Angaben auch bei der Beantragung von Fördermitteln.
Für VDV-Mitgliedsunternehmen entsteht damit ein klarer Vorteil: Sie erhalten Stromversorgung, Ladeplanung und weitere Energielösungen aus einer Hand und müssen die verschiedenen Komponenten nicht selbst koordinieren.
Jetzt kostenlos beraten lassen
Wer seinen E-Fuhrpark wirtschaftlich betreiben möchte, sollte die Energieversorgung planen, bevor die ersten Fahrzeuge auf dem Hof stehen. So lassen sich Fehlentscheidungen vermeiden, Kosten kontrollieren und spätere Erweiterungen von Anfang an berücksichtigen.
Die evm und die evmS beraten VDV-Mitgliedsunternehmen zu Ladelösungen, Photovoltaikanlagen und Speichern. Gemeinsam wird geprüft, welche Lösung zum Fuhrpark, zum Standort und zum tatsächlichen Energiebedarf passt.
Lassen Sie jetzt kostenlos prüfen, wie Sie Ihren Fuhrpark wirtschaftlich elektrifizieren können.
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