Warum man derzeit auf Photovoltaikanlagen etwas länger wartet

Photovoltaik, Heizung und Elektromobilität

Warum sind Photovoltaikanlagen derzeit so gefragt?

Seit die Energiepreise im Jahr 2021 sprunghaft angestiegen sind, wollen sich immer mehr Menschen unabhängiger von den Strompreisen machen.

Dabei werden hierzulande schon seit der Jahrtausendwende Photovoltaikanlagen auf Dächer gebaut. Das steigert den Anteil an Ökostrom im deutschen Strommix und bringt den Eigentümerinnen und Eigentümern Einnahmen: Einmal in Form der Einspeisevergütung ins Stromnetz, und zum anderen in Form von gesparten Stromkosten für die Energie, die sie nicht von ihrem Stromversorger beziehen.

Dass in den vergangenen zehn Jahren die Strompreise für Haushalte gestiegen sind, hat Photovoltaikanlagen immer lohnenswerter gemacht – zumal die PV-Module gleichzeitig günstiger und immer leistungsfähiger wurden.

In den vergangenen Jahren ist es für Photovoltaik-Anbieter wie die evm und für Hersteller von Modulen jedoch immer schwieriger geworden, die hohe Nachfrage nach Photovoltaikanlagen zu bedienen.

 

Die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen steigt

Steigende Strom- und Ölpreise sind für die meisten verständlicherweise ein Anlass, sich nun erst recht unabhängiger vom Energiemarkt machen zu wollen. Für viele spielt auch der Wunsch eine Rolle, dem Klima etwas Gutes tun zu wollen.

Wenn alle Bauteile verfügbar sind, kann eine Photovoltaikanlage in nur einem Tag auf einem durchschnittlich großen Dach montiert und installiert werden. Derzeit bestehen aber häufig lang Wartezeiten, bis die Wechselrichter oder Speicher geliefert werden.

Doch selbst wenn alles lieferbar ist, hat die Rekordnachfrage der letzten Monate auch die evm an ihre Kapazitätsgrenze gebracht. Wer ein Photovoltaikangebot bei der evm angefragt hat, kann sich jedoch sicher sein: Wir haben Dich nicht vergessen.

 

Welche Gründe für den PV-Boom gibt es noch?

Die hohen Energiekosten belasten nicht nur die Privatverbraucherinnen und -verbraucher. Auch aus der Wirtschaft steigt die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen fürs eigene Dach.  Viele Firmen und Kommunen wollen mit größeren Solaranlagen von Freiflächen und Dächern ihre Stromkosten senken und nachhaltiger werden.

Verstärkt wird die Nachfrage durch eine Photovoltaikpflicht auf neugebauten Privatgebäuden oder grundlegenden Dachsanierungen, wie sie zum Beispiel im Nachbarland Baden-Württemberg vor kurzem eingeführt wurde.

 

Was sorgt für die verzögerten Lieferungen von Photovoltaik-Modulen und Zubehör?

Die höhere Nachfrage nach Photovoltaikanlagen trifft derzeit auf gestörte Lieferketten in der Weltwirtschaft. So hat die Pandemie 2020 die etablierten Warenströme kräftig durcheinandergewirbelt. Neue Ereignisse wie zum Beispiel Corona-Lockdowns in chinesischen Hafenstädten oder das im Suezkanal feststeckende Containerschiff „Ever Given“ sorgten in den vergangenen eineinhalb Jahren für Verzögerungen und Durcheinander bei den Lieferketten.

Gleichzeitig gelingt es Herstellern nicht immer, ihre Produktionskapazität zu erhöhen, weil ihnen wichtige Rohstoffe oder Bauteile fehlen.

 

Warum produzieren die Hersteller nicht mehr PV-Module?

PV-Module sind derzeit teurer oder schlecht lieferbar, weil die Hersteller selbst von gestörten Lieferketten und hohen Materialpreisen betroffen sind. So sind die Preise für die in der Produktion wichtigen Rohstoffe Polysilizium und Aluminium stark gestiegen. An anderen Orten mangelt es wiederum an Halbleitern, die für die Produktion gebraucht werden. Dazu kommen höhere Frachtkosten, weil es Frachtunternehmen etwa an Containern mangelt.

Noch schwieriger ist aktuell der Markt für Komponenten der Photovoltaikanlagen wie Wechselrichter und Batteriespeicher. In einer Umfrage von pv magazine sagten 63 Prozent der teilnehmenden Installateure und Händler, dass sie bei vielen Produkten Wartezeiten von mehr als drei Monaten sähen.

 

Fehlendes Personal in Handwerksbetrieben trägt zum Problem bei

Der Handwerks-Branche fehlt zunehmend qualifiziertes Personal, vielen Betrieben in Deutschland mangelt es an Fachkräften. Das liegt einerseits am demografischen Wandel – also einer alternden Gesellschaft, in der mehr Menschen aus dem Berufsleben ausscheiden als junge Menschen nachkommen. Zum anderen verschärft sich die Situation, weil sich immer mehr Jugendliche nach der Schule für ein Studium und gegen eine Ausbildung entscheiden. Eine Lösung dafür haben Wirtschaft und Politik noch nicht gefunden, denn seit zehn Jahren sinkt die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge im deutschen Handwerk. Die Anzahl der Studierenden an Hochschulen ist dagegen im gleichen Zeitraum deutlich gestiegen.

 

Wir können immerhin Entwarnung geben, was das Personal der evm Service GmbH angeht: Als attraktiver Arbeitgeber sind wir personell gut besetzt. Dennoch hoffen wir, auch weiter motivierte Menschen für das Handwerk begeistern zu können. 

 

Bei der evm in guten Händen

Hast Du bereits einen Beratungstermin zu unserem Paket Energiedach angefragt? Dann kannst Du sicher sein, dass wir uns mit Dir in Verbindung setzen, um einen Termin zur Vor-Ort-Beratung abzustimmen. Aufgrund der aktuellen Rekordnachfrage kann es allerdings mehrere Wochen dauern, bis Du von uns hörst. Wir bitten um Geduld und hoffen auf Dein Verständnis.

Du hast bisher bei uns noch keine Photovoltaikanlage angefragt, interessierst Dich aber für unser Angebot? Es freut uns, dass Du nachhaltig Strom in der Region erzeugen und gleichzeitig Deine Stromkosten senken möchtest. Auch wenn es aktuell etwas länger dauert, ist eine Photovoltaikanlage eine gute Entscheidung. Mit unserem Photovoltaik-Pachtangebot, das über insgesamt 18 Jahre läuft, bekommst Du ein echtes Rundum-sorglos-Paket, in dem die Installation, die Versicherung und die regelmäßige Wartung der Anlage enthalten sind. Du kannst Deine PV-Anlage aber auch ganz einfach bei uns kaufen.


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