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Sturmtief verursacht Stromausfälle

Das Sturmtief Xenia hat im Westerwaldkreis zu zahlreichen Stromausfällen geführt. Die Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein (enm) hatte in der Nacht mit Ausfällen an insgesamt 230 Netzstationen zu kämpfen. Rund 20 Netzexperten waren von 3 Uhr an damit beschäftigt, die Störungen zu beheben, damit die betroffenen Bürger schnellstens wieder mit Strom versorgt werden konnten. „In den meisten Fällen hatte der Sturm Bäume entwurzelt, die dann – teils in hohem Bogen – auf Freileitungen fielen und einen Kurzschluss verursachten“, berichtet evm-Sprecher Marcelo Peerenboom.

Die erste Störung entstand im Bereich Bad Marienberg um 3.32 Uhr. Von da an ging es im Abstand weniger Minuten in zahlreichen weiteren Ortschaften so weiter. „In unserem Netzgebiet Westerwald waren die meisten Bürger von Stromausfällen betroffen“, so Peerenboom. Betroffen waren vor allem die Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Hachenburg, Ransbach-Baumbach, Rennerod und Selters.

Seit dem frühen Vormittag sind alle Haushalte wieder mit Strom versorgt. Die Ausfallzeit bewegte sich jeweils zwischen 10 und 70 Minuten. „Derzeit sind die Netzkolleginnen und -kollegen mit Nacharbeiten beschäftigt. Diese werden den kompletten Donnerstag in Anspruch nehmen“, erläutert evm-Sprecher Peerenboom. So müssen Bäume und Äste entfernt werden sowie heruntergerissene Leitungsabschnitte erneuert oder instandgesetzt werden. Teilweise sind auch Dachständer auf einzelnen Wohnhäusern in Mitleidenschaft gezogen worden, die nun wieder gerichtet werden müssen.

Unterdessen bereiten die Energienetze Mittelrhein bereits auf die nächste Sturmnacht vor. „Wir werden erneut den Bereitschaftsdienst personell verstärken, um schnell einsatzfähig zu sein und mögliche Störungen schnell zu beheben“, verspricht Marcelo Peerenboom.